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Diese Microsoft-Tools verwandeln Ihren USB-Stick in einen Alleskönner

22.04.2015 | 05:44 Uhr |

Das kostenlose Windows System Control Center (WSCC) vereint nützliche Tools von Microsoft Sysinternals und Nirsoft unter einer Bedienoberfläche.

Das Windows System Control Center (WSCC) ist eine reinrassige Tool-Sammlung, die vor allem für erfahrene PC-Profis und Netzwerk-Administratoren interessant ist. Denn im Gegensatz zu den populären Programmsammlungen Portable Apps Suite , Lupo Pen Suite und Liberkey umfasst das WSCC keine Produktivanwendungen wie Webbrowser, Office-Software oder Multimedia-Programme.

Das Windows System Control Center vereint die Tools von Microsoft Sysinternals und Nirsoft unter einer gemeinsamen Bedienoberfläche und bindet auch einige Windows-Bordwerkzeuge mit ein. Die Tools sind in der WSCC-Menüoberfläche in entsprechenden Rubriken sortiert. Die Programme selbst sind beim erstmaligen WSCC-Start noch nicht enthalten. Sie lassen sich bei bestehender Internetverbindung in einem Live-Modus starten oder mittels Software-Manager herunterladen und automatisch in die Menüoberfläche einbinden.

Installation auf USB-Stick

Um das Windows System Control Center auf einem USB-Stick zu installieren, entpacken Sie die Datei „wscc.zip“ auf dem Speicherstick. Öffnen Sie den Windows-Explorer und wechseln Sie auf dem USB-Stick in das WSCC-Verzeichnis. Doppelklicken Sie die Datei „wscc. exe“. In der Oberfläche kontrollieren Sie unter „Options“ im Register „Software“ die Speicherpfade, die relativ auf den USB-Stick verweisen sollten – also nach dem Muster „.\Sysinternals Suite\“ und „.\NirSoft Utilities\“. Falls Sie die 64-Bit-Versionen der Tools verwenden wollen, setzen Sie im Register „Network“ ein Häkchen vor dieser Option. Klicks auf „Updates“ und „Install“ starten den Download der Tools.

Hinweis: Sollte Ihr Virenscanner während des Entpackens der Tools Alarm schlagen, müssen Sie sich keine Sorgen machen. Einige Antivirenprogramme vermuten, dass es sich bei den systemnahen Tools, mit denen sich unter anderem Passwörter retten lassen, um Schadsoftware handelt. Dem ist aber nicht so.

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Bedienung des WSCC

Die Navigation durch die einzelnen Rubriken ist nicht sonderlich kompliziert. Allerdings sind einige Aspekte zu beachten. Es empfiehlt sich, WSCC immer mit Administratorrechten zu starten. Dazu klicken Sie die Datei wscc.exe mit der rechten Maustaste an und wählen dann aus dem Kontextmenü „Eigenschaften“. Dort wechseln Sie zu „Kompatibilität“ und setzen ein Häkchen bei „Programm als Administrator ausführen“. Schließen Sie den Dialog.

Der Aufbau der Bedienoberfläche ist übersichtlich. In der linken Spalte sind die Tools nach Herstellern geordnet in drei Rubriken eingeteilt: „Sysinternals Suite“, „NirSoft Utilities“ und „Windows Utilities“. Doppelklicken Sie auf einen dieser Einträge, klappt die Liste der Unterrubriken auf. Bei „Systinternals Suite“ sind das „File and Disk“, „Network“, „Process“, „Security“, „System Information“ und „Miscellaneous“. Die in die jeweilige Unterrubrik einsortierten Tools zeigt WSCC inklusive Kurzbeschreibung im Hauptfenster an. Die Hilfedateien einiger Tools sind ebenfalls mit an Bord. Ob zu einem Programm weitere Informationen verfügbar sind, erkennen Sie am blauen Hilfe-Icon, das neben der Start-Schaltfläche des jeweiligen Tools platziert ist.

Aktualisierungen laden: Der vollständig in das Windows System Control Center integrierte Update-Manager findet neue beziehungsweise aktualisierte Tools von Nirsoft und Sysinternals und pflegt diese ein.

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