Wie schnell sind USB-3.0-Geräte in der Praxis, wo lauern Tempofallen, wie rüsten Sie USB 3.0 nach - der Ratgeber beantwortet alle Fragen zu USB 3.0.
Vor allem in punkto Flexibilität ist die
USB-Technik unerreicht - ob PC oder Notebook, ob fünf Jahre alt oder brandneu, jeder Rechner hat einen USB-Anschluss. Der größte Nachteil von USB war bisher das gemächliche Tempo. Mit der Version 3.0, auch SuperSpeed genannt, nimmt USB nun Fahrt auf: Mit bis zu 625 MB/s steigt die theoretisch maximal mögliche Datenrate um rund das 10fache gegenüber dem Vorgänger-Standard USB 2.0, der für bis zu 60 MB/s spezifiziert ist.
In der Praxis erreicht allerdings kein Gerät das theoretische Maximum, da Verwaltungsdaten rund ein Drittel der Bandbreite beanspruchen, etwa um den Sender und Empfänger zu identifizieren und Datenpakete zu adressieren. Die physikalisch maximal mögliche Übertragungsrate von USB 3.0 dürfte also bei rund 420 MB/s liegen. Doch bisher kam keines der rund 40 USB-3.0-Geräte, die PC-WELT inzwischen getestet hat, an diese Marke heran.
USB 3.0: vier- bis fünfmal so schnell wie USB 2.0
Ein Vergleich der beiden bisher schnellsten USB-Sticks im Test mit 2.0- und 3.0-Technik zeigt, dass der SuperSpeed-Standard derzeit immerhin vier bis fünfmal so hohe Datenraten im Praxiseinsatz erreicht. Gleiches gilt für externe Festplatten. Auch wenn USB 3.0 nicht den Beschleunigungsfaktor 10 erreicht, so ist der Temposprung doch ausgesprochen respektabel und im Alltagseinsatz deutlich spürbar. Nimmt man die sequenziellen Datenraten der getesteten Geräte zum Maßstab, erreichen einige USB-3.0-Modelle noch höhere Transferrraten, die im Einzelfall tatsächlich das zehnfache USB-2.0-Tempo erreichen.
Aktueller Spitzenreiter unter allen USB-3.0-Geräten ist der USB-Stick Super Talent RaidDrive mit 297 MB/s beim sequenziellen Lesen. Wie der Name schon andeutet, arbeiten die Flash-Speicherchips des USB-3.0-Stick intern als Raid-0-Verbund und erzielen so diese außergewöhnlich hohe Datentransferrate. Zudem erreicht der Super Talent RaidDrive sein volles Tempo erst, wenn Sie den dazugehörigen Turbo-Treiber auf dem Rechner installiert haben. Die höchste Schreibgeschwindigkeit unter den USB-3.0-Sticks bietet aktuell der Winkom USB 3.0 Pendrive 16GB SLC-DDR mit bis zu 147 MB/s.
Derzeit amtierender Tempokönig bei den externen USB-3.0-Festplatten der 3,5-Zoll-Klasse ist die
Buffalo DriveStation USB 3.0 1 TB mit bis zu 143 MB/s beim sequenziellen Lesen sowie 148 MB/s beim Schreiben. Nicht ganz so rasant geht es aufgrund der kleineren Datenscheiben bei externen 2,5-Zoll-Laufwerken zu. Das bis dato schnellste Modell
LaCie Rugged USB 3.0 7200 500 GB kam beim Lesen und Schreiben auf rund 110 MB/s.
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14.04.11
Es ist ein kleiner aber endscheidender Fehler im USB 3.0 Bericht
eine USB-3.0 PCIe Controller Karte braucht keinen zusetzlichen Stromanschluss der USB-3.0 Controller bekommt den Strom über den PCIe
kann man das den Experten Herrn Schmelzle mal verraten.
Ich habe zum beispiel die hochwertige [B]ASRock USB 3.0 Card[/B] ([U]Stromversorung über PCIe[/U])
und dazu das Fantec DB-ALU3 Gehäuse mit einer Seagate Barracuda als Datenspeicher.
[IMG]http://www.asrock.com/mb/photo/USB%203.0%20Card.jpg[/IMG]
[COLOR="Red"]Link entfernt, bitte Forenregeln beachten! - Hascheff, Moderator[/COLOR]
:)
frankkl
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14.04.11
Dass man auf ASRock-PCBs "hochwertige " Komponenten verbaut ist mir neu, wo sich ASRock doch allgemein im Lowbudgetbereich bewegt.
Der Beweis für die angeblich "hochwertige" Bestückung liegt auf der Hand : Es handelt sich nämlich um den µPD720200-Controller Chip(Renesas, vormals NEC), der bereits im September 2009 erstmals auf den Markt kam und damit aus der ersten und ältesten Generation stammt;
Bei dieser Chipwahl durch ASRock würde ich salopp ausgedrückt sagen: Griff ins Klo
Inzwischen gibts längst verbesserte Nachfolger durch den µPD720200A, ....µPD720202, welche u.a. 1/10 des Idle-Stromverbrauch und verbesserte Schreibperformance aufweisen, auch andere Chiphersteller (AMD, Intel, TI, Fresco Logic, usw.) schlafen nicht und haben nachgezogen.
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14.04.11
Ja hochwertig ist zum beispiel das Gesamtpaket erstmal die Stromversorgung über den PCIe wie es sich gehört
und auch die Treiber machen mit Windows XP und Windows 7 keine probleme da habe ich auch schon von anderen Firmen einiges andere gelesen.
frankkl
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25.04.11
Ja ja die Fachleute :grübel:
frankkl
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25.04.11
Mit und ohne zusätzlichen Stromanschluss.
Die USB 3.0 Karten schaffen eine Stromversorgung von Maximal 900 mA pro USB 3.0 Port; im Gegensatz dazu werden in der USB-Spezifikation nur 500 mA garantiert.
Wenn ein zusätzlicher Stromanschluss vorhanden ist, sollte der auch angeschlossen sein. Der Hersteller wird keine Bauteile unnötigerweise verbauen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Serial_Bus#Kurioses
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10.02.13
Hallo NG,
also ich habe heute eine DeLock USB3.0 Karte eingebaut. Die neusten Treiber von der DeLock Seite geholt und installiert.
Leider habe ich keine Molexverlängerung im Hause gehabt, Treiber Ok, Gerätemanager Ok, aber ohne die Stromversorgung funktioniert die Karte leider nicht.
Sie steckt übrigens im kurzen PCI Steckplatz.
Morgen eine Molexverlängerung holen und schauen ob es dann funkt.
mfg.
Roland
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10.02.13
Ein 1x-Slot ist mit 10W spezifiziert. Wer also Standard-Konform bleiben will, muß bei mehr als 2 USB3.0-Anschlüssen den Strom also zusätzlich besorgen.
Aber Asrock nimmt es da wohl nicht so genau. Wahrscheinlich werden auf den USB-Ports auch weit mehr als die standardisierten 900mA bereitgestellt...
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12.02.13
Zitat: Tiger51
Nachtrag: Heute Molexkabel eingesteckt und die Karte funktioniert.
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