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USA zur Internet-Spionage: Ja, aber bitte nicht bei uns

24.01.2003 | 10:32 Uhr |

Das so genannte "Total Information Awareness"-Projekt des Verteidigungsministeriums der USA, das anhand von Informationen aus dem Internet die Suche nach Terroristen erleichtern soll, wird nun auch in den USA kritisiert. Tenor: Spionage ja, aber bitte nicht bei uns.

Das so genannte "Total Information Awareness"-Projekt (TIA) des Verteidigungsministeriums der USA, das anhand von Informationen aus dem Internet die Suche nach Terroristen erleichtern soll, wird nun auch in den USA kritisiert. So will Senator Chuck Grassley mit einer Gesetzesinitiative den Einsatz des Programms innerhalb der USA ausschließen. Dies geht aus einem Bericht von "Cnet" hervor.

Besonders besorgt zeigte sich der Senator darüber, dass FBI und Polizei auf Grund des Programms mit dem Verteidigungsministerium in Kontakt stehen würden. "Wie viele Bürger bin ich darüber besorgt, dass dieses Programm dazu benutzt werden könnte, in die Privatsphäre der Amerikaner einzudringen", hieß es in einer Erklärung Grassleys zu der Gesetzesinitiative.

Allerdings beschränken sich Grassleys Sorgen lediglich auf das US-Amerikanische Territorium. Probleme mit einer Bespitzelung von Nicht-US-Bürgern hat der Senator nicht.

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