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US-Provider verklagen hunderte Spammer

11.03.2004 | 12:36 Uhr |

Die vier US-Provider AOL, Microsoft, Yahoo und Earthlink haben gegen hunderte Spammer Klage eingereicht. Es ist die erste große Klagewelle seit in Kraft treten des Anti-Spam-Gesetzes.

Die vier US-Provider AOL, Microsoft, Yahoo und Earthlink haben gegen hunderte Spammer Klage eingereicht. Es ist die erste große Klagewelle seit in Kraft treten des Anti-Spam-Gesetzes.

Die Provider klagen vor Gerichten in Kalifornien, Georgia, Virginia und Washington. Wie das Wall Street Journal berichtet, sind insgesamt 222 Versender von unterwünschten Werbemails verklagt worden. Nur sieben davon sind allerdings namentlich bekannt.

Das Anti-Spam-Gesetz, Can-Spam-Act genannt, gilt seit dem 1. Januar und verpflichtet die Absender von Werbemails sich gegenüber den Empfängern klar zu identifizieren. User die ausdrücklich erklären, dass sie keine Werbemails wünschen, dürfen auch keine Spam mehr von dem Versender erhalten. Außerdem legt das Gesetz fest, dass das Sammeln von Mail-Adressen zum Zweck der Versendung von Werbemails untersagt ist.

Microsoft Deutschland hatte Anfang März gegen drei deutsche Firmen eine richterliche Verfügung erwirkt, durch die ihnen Spam-Aktivitäten untersagt werden ( ).

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