27.02.2004, 12:02

Eric Bonner

US-Bürgerrechtsorganisation schlägt monatliche Gebühr für P2P-Börsen vor

Die Bürgerrechtsorganisation "Electronic Frontier Foundation (EFF)" hat jetzt ein White Paper veröffentlicht, in dem sie die ihrer Meinung nach beste Lösung im Konflikt um Musiktauschbörsen vorstellt. Der Kern: Anwender, die Musik tauschen, sollen eine monatliche Gebühr entrichten und dafür tauschen können wie sie wollen, ohne Gefahr zu laufen, sich rechtlich ins Abseits zu stellen.
Die Bürgerrechtsorganisation "Electronic Frontier Foundation (EFF)" hat jetzt ein White Paper mit dem Titel "A Better Way Forward: Voluntary Collective Licensing of Music File Sharing" veröffentlicht, in dem sie die ihrer Meinung nach beste Lösung im Konflikt um Musiktauschbörsen vorstellt.
Die Musikindustrie soll demnach ein Modell einführen, wie es bis heute von US-Radiostationen (gegenüber der Plattenindustrie) genutzt wird, das so genannte "Voluntary Collective Licensing". Hier zahlen Stationen eine Gebühr an die Firmen und können spielen soviel und was sie wollen.
Übertragen auf Anwender, bedeutet dies: Musiktauschbörsen-Nutzer sollen eine monatliche Gebühr entrichten und dafür tauschen können, wie sie wollen, ohne Gefahr zu laufen, sich rechtlich ins Abseits zu stellen. Dabei wäre es gleichgültig, welche Plattform und welche Formate sie bevorzugen.
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