Beim ersten Start von Webwasher 3.3 (erhältlich in unserem Downloadbereich) öffnet sich eine Dialogbox, in der Sie auswählen, über welchen Browser Sie online gehen. Die einfachste Variante ist es, hier „Konfigurationsfrei (alle Browser)“ zu wählen. Sie funktioniert zuverlässig und erfordert keine Änderungen an den Browser- Einstellungen. Anschließend sitzt das für private Nutzung kostenlose Tool als Symbol im Systray. Es ändert immer dann seine Farbe, wenn gerade Daten fließen.
Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Webwasher-Symbol im Systray, und wählen Sie „Einstellungen“. Unter „Extras, Optionen“ legen Sie fest, ob Webwasher zusammen mit Windows starten und ob das Tool ein Startbild („Splash Screen“) anzeigen soll. Mit Klick auf „OK“ gelangen Sie zurück zur Hauptkonfiguration von Webwasher. Klicken Sie dort auf „Proxy-Engine“, und aktivieren Sie die Option „Gegenüber Server nicht als WebWasher identifizieren“. Sonst kann es passieren, dass manche werbefinanzierte Website Sie mit der Meldung abweist, dass Sie Webwasher deaktivieren sollen.
Nun geht es an die Konfiguration der Filtereinstellungen. Webwasher erkennt Werbebanner an ihrer charakteristischen Größe und an Bestandteilen der Web-Adresse. Möchten Sie den „Größen-Filter“ anpassen, klicken Sie auf den gleichnamigen Eintrag. Dort gibt es eine „Interne Liste“, in der schon einige häufig vorkommende Bannergrößen eingetragen sind.
Wenn Sie beim Surfen trotz aktiviertem Webwasher auf Banner stoßen, kann das daran liegen, dass deren Größe nicht in der Datenbank vorhanden ist. In dem Feld „Objektgrößen“ lassen sich weitere Bannergrößen festlegen, die ausgefiltert werden sollen.
Um herauszubekommen, welche Abmessungen ein bestimmtes Banner hat, klicken Sie es mit der rechten Maustaste an und wählen „Eigenschaften“ aus dem Kontextmenü. Es erscheint ein Dialogfeld, das unter anderem die „Größen“ in Pixeln aufführt. Merken Sie sich diese Werte, und tragen Sie sie in den Größenfilter ein. Da Webwasher in der Folge alle Grafiken ausfiltert, die diese Abmessungen haben, kann es passieren, dass auch erwünschte Bilder nicht erscheinen.
Wenn dieser Fall bei Ihnen auftritt, entfernen Sie den Eintrag wieder aus dem Größenfilter, und nutzen Sie stattdessen den „URL-Filter“. Wechseln Sie mit einem Klick auf den gleichnamigen Eintrag dorthin. In die„Benutzerdefinierte Filterliste“ geben Sie die URL des Banners ein, das beim Surfen in Zukunft nicht mehr angezeigt werden soll. Da Sie die URL wahrscheinlich nicht auswendig kennen, wählen Sie denkomfortableren Weg. Webwasher fügt dem Kontextmenü des Internet Explorers einen neuen Befehl hinzu.
Dadurch können Sie mit der rechten Maustaste auf ein Banner klicken und aus dem Kontextmenü „Zur Filterliste hinzufügen (WebWasher)“ wählen. Dann wird die URL des Banners in die Filterliste übernommen.
Wichtig: Wenn das Webwasher-Konfigurationsfenster im Hintergrund geöffnet ist, müssen Sie dort auf „Übernehmen“ klicken. Mit anderen Browsern funktioniert der bequeme Weg übers Kontextmenü nicht.
Webwasher besitzt einen leistungsfähigen Pop-up-Blocker, der standardmäßig jedoch nicht aktiviert ist. Über das Kontrollkästchen vor „Popup-Fenster“ im Konfigurations- Dialog schalten Sie ihn ein. Pop-ups, die Sie selbst durch Mausklick auf einen Link öffnen, sind davon nicht betroffen, werden also weiterhin geöffnet.
Obwohl sich Webwasher in unseren Tests als sehr zuverlässig erwies, kam es vor, dass Web-Seiten nur unvollständig geladen wurden. Dann hilft es nur, Webwasher vorübergehend auszuschalten. Dazu klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das Webwasher-Symbol im Systray und wählen „WebWasher beenden“.
Lesen Sie auf der nächsten Seite:
Vorherige Seite
Seite 7 von 12
Nächste Seite


