UMTS, HSPA und LTE

So funktioniert das mobile Internet

Freitag, 16.09.2011 | 11:02 von Hannes Rügheimer
© Samsung
Mit UMTS, HSPA und vor allem mit LTE wird ein Traum wahr - mobiles Surfen mit DSL-Geschwindigkeit. Was aber steckt genau hinter den Übertragungsstandards?
"Per Mobilfunk höhere Datenraten als DSL" - so oder ähnlich bewerben die Netzbetreiber ihre mobilen Breitbandzugänge mit den Übertragungsverfahren HSDPA und HSUPA. Tatsächlich bietet die Technologie "High Speed Downlink Packet Access" oder kurz HSDPA in der Übertragungsrichtung vom Mobilfunknetz zum Teilnehmer heute Geschwindigkeiten von bis zu 21,6 Mbit/s. Die Deutsche Telekom will ihr Netz noch in diesem Jahr auf Downloadraten von 42,2 Mbit/s aufbohren . Das komplementäre Upload-Verfahren "High Speed Uplink Packet Access" (HSUPA) erreicht bereits bis zu 5,76 Mbit/s.

Mit LTE und Handy schneller surfen als mit DSL

Um die angebotenen Bandbreiten ausnutzen zu können, benötigt man allerdings entsprechende Hardware auf der Client-Seite. Die Telekom bietet etwa mit dem " web’n’walk Stick Fusion III " in Kürze ein solches Produkt an. Die meisten derzeit angebotenen Smartphones und Surfsticks unterstützen nur Bandbreiten bis 7,2 Mbit/s im Downlink und 1,44 Mbit/s im Uplink.

LTE: Schneller mobil surfen

Die Technik dahinter, auch als "High Speed Packet Access" (HSPA) bezeichnet, besteht aus einem Protokollzusatz für das Mobilfunknetz UMTS (Universal Mobile Telecommunications System), mit dem sich die Datenraten, aber auch Latenzzeiten und Fehlerkorrekturverfahren mobiler Datenübertragungen spürbar tunen lassen. In diesem Artikel unserer Schwesterpublikation tecChannel.de lesen Sie, wie die unterschiedlichen Standards der Mobilfunk-Kommunikation im Detail funktionieren und was die Zukunft bringt.

Freitag, 16.09.2011 | 11:02 von Hannes Rügheimer
Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (7)
  • brzl 14:53 | 31.01.2012

    Zitat: Boedie
    Du hast nur einen Denkfehler gemacht. Du kannst sowohl dezidiert als auch dediziert verwenden, je nach dem wie du das Wort interpretierst. Laut deiner Aussage heißt Dezidiert ja auch "BESTIMMT" also wird ein bestimmter Kanal oder auch "spezieller" btw "eigener" also ein dedizierter zugewiesen. :totlach: greetz Boedie
    Armer Boedie Hoffentlich hast du dich nicht wirklich totgelacht. Denn dein Tod würde auf auf einer tragischen Fehlinterpretation berühren. Schau dir mal in http://www.dwds.de/?qu=bestimmt&view=1 die Bedeutungsfelder für 'bestimmt' an. Du wirst sehen, dass keines davon mit 'dezidiert' überlappt. Junge, wo hast du bloss dein Sprachgefühl gelassen? :grübel:

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  • Boedie 15:20 | 24.01.2012

    Du hast nur einen Denkfehler gemacht. Du kannst sowohl dezidiert als auch dediziert verwenden, je nach dem wie du das Wort interpretierst. Laut deiner Aussage heißt Dezidiert ja auch "BESTIMMT" also wird ein bestimmter Kanal oder auch "spezieller" btw "eigener" also ein dedizierter zugewiesen. :totlach: greetz Boedie

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  • brzl 14:27 | 24.01.2012

    Zitat: Falcon37
    Wobei hier Sprachkanal besser passen würde. Meine ich zumindest.
    Man kann beides verwenden. Ich habe hier dem Sprechkanal den Vorzug gegeben, weil "Sprechen" im Vordergrund steht. http://dict.leo.org/Deutsch-Englisch/ende?lp=ende&lang=de&searchLocRelinked=1&search=Sprechkanal "Sprachkanal" würde ich verwenden, wenn die Sprache im Vordergrund steht, wie etwa beim Satellitensender Arte, bei dem man zwischen dem deutschen und dem französischen Sprachkanal wählen kann.

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  • brzl 14:23 | 24.01.2012

    Zitat: ~phoenix~
    hei[COLOR="Red"]ß[/COLOR]en... ....wenn du schon den Klugscheisserspammer markieren willst aber mal Danke für deine Hinweise.... gut, dass du hier bist....... ich bin froh, wenn der Winter vorbei ist und sich der Eine oder Andere wieder mehr Frischluft vergönnt YMMD
    Deutschland ist so schön und so gross, dass man sich kaum vorstellen kann, dass es irgendwo eine Grenze haben könnte. Und doch wohnt südlich von Deutschland ein kleines, eigensinniges Völkchen, das zwar teilweise die Sprache Goethes spricht, aber über eine abweichende amtliche Rechtschreibung verfügt: [COLOR="Blue"]In der Schweiz und in Liechtenstein ist das ß seit 1906 (im schweizerischen Bundesblatt ersichtlich) stufenweise außer Gebrauch geraten und wurde mit der Reform von 2006 auch offiziell für den amtlichen Schriftverkehr abgeschafft.[1] So entschied die Erziehungsdirektion des Kantons Zürich, das ß vom 1. Januar 1938 an in den kantonalen Volksschulen nicht mehr zu lehren. Andere Kantone folgten. Mitauslöser dieser Entwicklung soll die zunehmende Verbreitung der Schreibmaschine gewesen sein. Da mit der Schweizer Einheitstastatur auch französische und italienische Texte geschrieben werden sollten, wurden die Tasten für ß und die großen Umlaute mit französischen Buchstaben (ç,à,é und è) belegt.[/COLOR] http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%9F#In_der_Schweiz_und_in_Liechtenstein Über Fragen der Rechtschreibung halte ich mich normalerweise nicht auf. Ich finde, man ist noch kein Klugundsoweiter, wenn man darauf hinweist, dass ein Wort falsch verwendet wird.

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  • Falcon37 07:45 | 14.01.2012

    Sprechkanal
    Wobei hier Sprachkanal besser passen würde. Meine ich zumindest.

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