UMTS 2.0
LTE - Verfügbarkeit, Smartphones und Preise
LTE wird bereits von vielen Anbietern angeboten, funktioniert aber nicht auf jedem Handy. Auch auf die Netzabdeckung sollte man achten.
Die Tarife für den mobilen Internetzugriff per LTE orientieren sich am Festnetzangebot: Aktuell sieht es so aus, dass LTE automatisch mitgenutzt werden kann, so lange man passend entweder Surfstick, Tablet oder Smartphone besitzt und eine Abdeckung vorhanden ist. Auch hier richten sich die maximal mögliche Surfgeschwindigkeit und das Inklusivvolumen nach dem gebuchten Internettarif. Wer beispielsweise die volle LTE-Geschwindigkeit von 100 MBit/s und 30 GByte Inklusivvolumen haben will, zahlt bei der Telekom beispielsweise knapp 70 Euro – nur für den Datentarif. Für denselben Preis erhält man bei Vodafone lediglich maximal 50 MBit/s und 20 GByte. Ist das Datenvolumen vor dem Monatsende aufgebraucht, drosseln beide Anbieter die Geschwindigkeit auf 64 KBit/s – das entspricht der Geschwindigkeit von ISDN.
Die Sticks sind die einfachste Methode, um aktuellen Geräten den neuen Mobilfunkstandard beizubringen. Statt intern Chips auszutauschen, werden sie lediglich in die USB-Ports gesteckt. Das ist nicht nur für Notebook-Nutzer interessant, sondern bietet Firmen einen alternativen Internetzugriff. Viele aktuelle Router bieten einen USB-Port, die meisten können dort auch einen Daten-Stick aufnehmen. Relativ günstig kann man so sein komplettes Netzwerk per LTE online bringen oder eine Notfallversorgung realisieren. Ebenfalls interessant dürfte diese Option für Android-Tablets werden: Android unterstützt ab Version 4.0 den USB-Host-Modus. Damit kann ein Tablet einen angesteckten USB-Stick direkt ansprechen. Mit den passenden Treibern ließe sich so jedes neue Android-Gerät mit LTE nachrüsten, sofern es einen USB-Anschluss besitzt.








