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Typo3 - das Schlachtschiff unter den quelloffenen Content-Management-Systemen

18.04.2010 | 09:45 Uhr |

Das in diesem Artikel bereits mehrfach erwähnte Typo3 ist der Gigant unter den quelloffenen und kostenlosen Content-Management-Systemen. Doch um kaum ein anderen CMS dürften so hitzige Diskussionen wie um Typo3 geführt werden. Kritiker bemängeln, dass Typo3 für viele Websites überdimensioniert ist und vor allem von Entwicklern und Web-Agenturen als CMS empfohlen wird, damit diese an der Wartung von Typo3 sowie an dessen Anpassung an die Kundenbedürfnisse und an der Schulung der Benutzer verdienen können. Denn unbestritten ist eines: Einfach ist Typo3 weder zu installieren noch zu administrieren, Typo3 erfordert definitiv Einarbeitungszeit und Know-How und setzte eine leistungsfähige Serverinfrastruktur aus - es kostet somit durchaus Geld, auch wenn die Software selbst Freeware ist. Wenn Sie bei der Wahl eines Providers sicher gehen wollen, dass er ein für Typo3 geeignetes Serverumfeld anbietet, sollten Sie im Internet nach dem Suchbegriff „typo3 hosting“ forschen.

Dafür bietet Typo3 aber auch sehr viel. Und es stehen dem Benutzer eine Fülle von Erweiterungen/Plug-ins zur Verfügung, mit denen er Typo3 noch weiter ausbauen kann. Mit Typo3 lassen sich auch sehr komplexe Webauftritte realisieren.

Typo3 basiert auf PHP und arbeitet mit verschiedenen Datenbanken wie typischerweise MySQL aber auch PostgreSQL und Oracle zusammen. Typo3 besitzt zudem eine eigene Skriptsprache namens Typoscript, die Administratoren beherrschen müssen, wenn sie Typo3 wirklich optimal einsetzen und ausnutzen wollen. Das CMS besitzt einen Rich Text Editor mit Rechtschreibprüfung im Browser, Versionshistory für die verwalteten Websites, Frontend- (also direkt auf der Website) und Backend-Editing sowie Support für LDAP-Authentifizierung. Mit einer Typo3-Installation können mehrere Websites gepflegt werden. Zu Typo3 gibt es eine immense Literaturfülle und eine große Community.

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