05.02.2011, 07:14

Hans-Christian Dirscherl

Palm-Galerie

Tungsten, Zire, Palm Phones

Palm geht in die Breite: Tungsten und Zire

Palm baute ständig seine Features aus. Die Farbdisplays wurden verbessert, Erweiterungsslots für SD- und MMC-Karten kamen hinzu. Im Jahr 2002 änderte das Unternehmen dann seine Namenskonvention und führte zwei neue Markennamen ein: Den Tungsten als Highendmodell mit höherer Auflösung und leistungsfähigerem Prozessor sowie das Einstiegsmodell Zire, der bereits für 100 Dollar zu haben war. Dafür besaß er dann aber auch nur ein schwarz-weiß-LCD und keinen Erweiterungsslot.
Handspring bringt Palm-Smartphones

Seit Beginn des neuen Jahrtausends mehrten sich die Versuche, PDAs und Handys in einem Gerät zu vereinen. Konkurrent Research in Motion RIM konnte mit seinem BlackBerry immer mehr Business-Kunden für sich gewinnen. Das Unternehmen Handspring, das ehemalige Palm-Mitarbeiter gegründet hatten und 2003 von Palm aufgekauft wurde, brachte 2002 einen Handheld namens Treo mit lizenziertem Palm-Betriebssystem auf den Markt. Er war genau so eine Kombination aus PDA und Handy sowie einer Quertz-Tastatur, wie sie der anspruchsvolle Business-Kunde forderte. Für den Treo 270 musste man in den USA 400 Dollar hinblättern, wenn man ihn mit einem T-Mobile-Vertrag kaufen wollte.
Treo 600 geht an den Start

2003 gründeten PalmOne und Handspring ein Spin-Off mit dem Namen PalmSource, das die Rechte an dem Betriebssystem Palm OS hielt. Handspring brachte dann im Herbst das wegweisende Smartphone Treo 600. Es besaß eine integrierte Kamera, eine gute QWERTZ-Tastatur und konnte auch sonst überzeugen. 500 Dollar musste man dafür bezahlen zuzüglich Vertragsbindung. Der Treo 600 entwickelte sich schnell zum Kult-Gadget.
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