Adressbuch-Methode: Denken Sie sich eine Regel aus, die Sie auf Anschriften aus Ihrem eigenen Adressbuch anwenden. Beispielsweise verwenden Sie bei Wörtern nur jeweils den ersten Buchstaben und übernehmen alle Zahlen. Aus „Gerda Mustermann, Bahnhofstr. 3, 12345 Wolkenkuckucksheim“ wird dann „GMB312345W“. Hier müssen Sie sich nur merken, welchem Freund oder Verwandten Sie einen bestimmten Zugangscode zugeordnet haben. Dann können Sie die Passwörter quasi aus Ihrem Adressbuch reproduzieren, das Sie immer bei sich haben.
Jahreszahlen und Daten: Nicht nur für Historiker eignet sich die Strategie, bei der Sie sich an Jahreszahlen und Daten orientieren. Die Methode ist ideal, wenn’s um reine Zahlencodes geht, zum Beispiel die PIN fürs Online-Banking. Der Code „54749006“ ist seit der letzten Fußball-WM wohl jedem bekannt, er erklärt aber gut das dahinter stehende Konzept. Nehmen Sie mehrere Daten, etwa das Jahr Ihrer Geburt, Ihrer Einschulung und Ihrer Hochzeit, und reihen Sie die zweistelligen Zahlen aneinander. Auch die Kombination mit Datum und Monatszahl ist möglich. Auf Ihr Geburtsdatum sollten Sie verzichten – es wäre zu leicht zu erraten, wenn Sie jemand kennt.
Zufallsprinzip: Am sichersten sind Kennwörter, die vollständig nach Zufallsprinzipien erstellt werden. Das geht mit Hilfe von Passwort-Tools wie der Open-Source-Software Keepass. Voraussetzung ist, dass Sie die Passwörter auch in einem solchen Programm speichern. Denn ohne Hilfe können Sie sich diese Kombinationen definitiv nicht merken.
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