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Mehr Sicherheit und Komfort unter Vista

12.10.2007 | 08:24 Uhr |

Sie finden sich in Vista inzwischen gut zurecht. Wetten, dass es noch besser geht? Mit unseren Profi-Tipps bekommen Sie noch mehr Sicherheit und Komfort.

pcwVistaServices mit Anbindung an deutschsprachiges Wiki: Wir bieten die Auswahl zwischen vier Dienste-Konfigurationen – und Know-how via Links zum Dienste-Wiki
Vergrößern pcwVistaServices mit Anbindung an deutschsprachiges Wiki: Wir bieten die Auswahl zwischen vier Dienste-Konfigurationen – und Know-how via Links zum Dienste-Wiki
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Im dritten und letzten Teil unserer Vista-Serie gucken Sie tief ins Innere des neuen Windows. Wir schnüren für Sie ein umfassendes Tipp- und Tool-Paket mit Infos und Scripts. Einige der Themen: Dienste, Registry, Icacls, Vhdmount, Paket-Manager, Managementkonsole und Symlinks. Das Meiste haben wir bereits klickfertig und anwenderfreundlich verpackt.

Die Zahl der Dauertasks und Dienste ist bei Vista ungefähr doppelt so hoch wie bei XP – das haben wir schon in Teil II unserer Serie kritisiert. Dort haben wir Ihnen eine Beispielkonfiguration gezeigt, mit der Sie Ihren Rechner entlasten.

Unser Script pcwVistaServices mit zugehöriger Online-Datenbank geht viel weiter: Mit zwei Klicks wählen Sie eines von sechs Dienste-Paketen. Technisch Interessierte erhalten Infos darüber, was die 129 Standarddienste tun und welche davon notwendig sind.

Gerade bei den größeren Vista-Versionen kommt es oft vor, dass der Explorer hängt oder die CPU ohne erkennbaren Grund ausgelastet ist. Die genauen Ursachen hat bisher keiner herausgefunden, daher kann man sie auch nicht gezielt beseitigen. Es lässt sich nur allgemein empfehlen, offensichtlich unnötige Tasks und Dienste manuell zu deaktivieren. Im Falle der Windows-Dienste ist der manuelle Eingriff aber bekanntlich eine heikle Angelegenheit: Die Microsoft-Beschreibungen in der Dienste-Konsole (Services.MSC) sind mehr als vage und lassen den Anwender darüber im Ungewissen, ob die Dienste notwendig oder entbehrlich sind. Außerdem sind viele der Services voneinander abhängig, was die Entscheidung weiter erschwert. Einige an sich deaktivierbare Dienste spielen im System eine so tragende Rolle, dass eine Neu-Installation fast unumgänglich ist, wenn man sie abschaltet.

Abhilfe und eine deutliche Vereinfachung schafft die kleine HTA-Oberfläche pcwVistaServices mit vier Standardkonfigurationen, einer Restore-Option für die letzte Konfiguration sowie einer sechsten Option, zur originalen Ausgangskonfiguration zurückzukehren. Unser Script ist primär ein Front-End für das Kommandozeilen-Tool SC.EXE zum Starten, Beenden und Deaktivieren der Windows-Dienste. Ferner speichert es neben der orignalen Ausgangskonfiguration stets auch die zuletzt gültige. Drittens ist es an die Wiki-Datenbank angeschlossen,die Ihnen nach Klick auf einen Dienst weitere Informationen über dessen Aufgabe liefert.

So nutzen Sie pcwVistaServices: Sie wählen eine der vier vorkonfigurierten Optionen oder eine der beiden Restore-Optionen und klicken auf „Übernehmen". Danach läuft eine automatisch generierte Batchdatei mit den erforderlichen SC-Kommandos. Die vorherige Konfiguration wird immer automatisch gespeichert. Die zusätzliche Schaltfläche „Aktuelle Konfiguration sichern" ist daher nicht notwendig, sie nützt aber Anwendern, die weitere manuelle Änderungen an den Diensten durchführen wollen.

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