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Der Google-Kalender als Infomanager

06.09.2007 | 10:30 Uhr |

Jeder kann Google Calendar nutzen. Die Standardfunktionen des web-basierten Kalenders genügen zwar für die Terminplanung, aber erst mit Tricks reizen Sie die Dienste richtig aus.

Kontakte einladen: Neue Events lassen sich in dieser Maske anlegen und an verschiedene Nutzer übermitteln
Vergrößern Kontakte einladen: Neue Events lassen sich in dieser Maske anlegen und an verschiedene Nutzer übermitteln
© 2014

Mit seinem Online-Kalender greift der Suchmaschinenbetreiber Google vor allem Microsoft an. Zusammen mit dem web-basierten Maildienst Google Mail hat der Online-Kalender durchaus das Potenzial, Outlook Konkurrenz zu machen. Denn mit dem richtigen Know-how lässt sich der Web-Kalender sogar zur Verwaltung von Terminen und Aufgaben mehrerer Anwender einsetzen. Er ist daher ideal geeignet, die private und geschäftliche Terminplanung oder die Koordinierung kleiner Arbeitsgruppen zu übernehmen.

Wie üblich bei Google befindet sich der Kalender derzeit noch im Betatest. Der Dienst lässt sich jedoch von allen interessierten Anwendern ausprobieren.

In diesem Artikel stellen wir Ihnen zunächst die Grundfunktionen des Kalenders vor, zusammen mit der Funktion „Freigegebene Kalender“. Damit können Sie auf die Kalender anderer Nutzer zugreifen. Danach erklären wir die Verknüpfung mit dem Google-Maildienst Google Mail und zeigen, wie Sie Termine verwalten und hinzufügen. Außerdem verraten wir Tipps zum Abgleich des web-basierten Google-Kalenders mit lokalen Terminplanern, etwa Microsoft Outlook und Lotus Notes.

Termine geplant: Google Calendar ist ein web-basierter Kalender, der unter anderem eine iCal-Unterstützung bietet
Vergrößern Termine geplant: Google Calendar ist ein web-basierter Kalender, der unter anderem eine iCal-Unterstützung bietet
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Der Web-Kalender von Google deckt alle wichtigen Funktionen ab, um Termine mit Erinnerungs- und Wiederholfunktionen zu versehen. Für den Zugriff auf die Grundfunktionen des Kalenders brauchen Sie nur einen Browser und einen Google-Account. Mit diesem können Sie sich anmelden und haben Zugriff auf verschiedene Dienste, etwa die personalisierte Startseite oder Google Groups. Falls Sie bereits einen anderen Google-Dienst nutzen, etwa Google Mail, können Sie diese Zugangsdaten verwenden. Bei unseren Tests gab es mit dem Internet Explorer 6/7, Firefox und Opera keine Darstellungsprobleme.
Die Grundfunktionen sind größtenteils selbsterklärend. Ein Klick auf „Termin einrichten“ öffnet eine Maske, in der sich die Termindaten eintragen lassen. Im Bereich „Gäste“ lassen sich weitere Personen zu dem Termin einladen, die E-Mail-Adressen müssen durch Kommas getrennt werden.

Noch schneller lassen sich Termine festlegen, indem Sie auf die gewünschte Zeit klicken. In der Maske lässt sich zwar nur der Titel des Termins eintragen, alle Einträge können aber nachträglich noch per Klick geändert und angepasst werden.

Freigegebene Kalender gemeinsam nutzen

Google Calendar unterstützt freigegebene Kalender. Das sind Terminpläne, die Sie für andere Nutzer freigeben können. Diese können die Kalender abonnieren und erhalten neue Termine dann in ihrem Kalender angezeigt. Praktisch: Google Calendar unterstützt das iCal-Protokoll, so dass Sie verschiedenste Kalender importieren und mitbenutzen können.

Termine finden: Bereits eingetragene Termine oder importierte Kalender lassen sich im Volltext durchsuchen
Vergrößern Termine finden: Bereits eingetragene Termine oder importierte Kalender lassen sich im Volltext durchsuchen
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Ratsam ist es, eine Übersicht über die deutschen Feiertage in den Kalender zu integrieren. Dazu klicken Sie im Feld „Kalender“ auf das Plus-Symbol neben „Weitere Kalender“. Im Bereich „Weiteren Kalender hinzufügen“ klicken Sie auf „Kalender durchsuchen“. Scrollen Sie zum Eintrag „Deutsche Feiertage“, und klicken Sie auf „Kalender hinzufügen“. Links erscheint nun der gewählte Eintrag.

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