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Notebook-Tops und -Flops im Rückblick

09.07.2008 | 15:41 Uhr |

Einige Notebooks haben den Markt im vergangenen Jahr kräftig aufgemischt. Neue, schlanke Designs, mehr Laufzeit durch energieeffizientere Prozessoren und immer kleinere Komponenten haben den Absatz von Notebooks angetrieben. Es ist aber nicht alles Gold was glänzt. Und für manche Innovation ist es einfach zu früh gewesen. Grund genug, die Tops und Flops Revue passieren zu lassen.

Der Notebook-Markt war in diesem Jahr heftig in Bewegung: Die Preise fielen zur Freude der Anwender ins Bodenlose, und kurz vor Jahresende setzte Asus den Tiefpreis-Rekord mit dem Billig-Laptop Eee-PC für 300 Euro . Wie jedes Jahr gab es neue Prozessoren von AMD und Intel und neue mobile Grafikchips von ATI und Nvidia. Daneben tauchten aber echte technische Neuheiten wie Hybrid- und Solid-State-Festplatten sowie die LED-Backlight-Technik auf. Und über allem thronte Microsofts neues Betriebssystem Vista, das auch für Notebooks zahlreiche Vorteile versprach.

Was wirklich gut war und was nur gut gemeint - aber schlecht umgesetzt -, zeigen unsere Tops und Flops 2007 – natürlich streng subjektiv ausgewählt und unbedingt zur Diskussion einladend. Posten Sie Ihre persönlichen Tops und Flops in Sachen Notebook ins Forum zu diesem Artikel.

TOP: Fallende Preise Anfang 2006 kostete ein 15,4-Zoll-Notebook mit Celeron-Prozessor, Chipsatz mit integrierter Grafiklogik, 60-GB-Festplatte und 512 MB RAM rund 800 Euro. Zu diesem Preis bekommen Sie heute einen Laptop mit Doppelkernprozessor, Einsteigergrafikkarte, 160 GB Festplatte und 2 GB Arbeitsspeicher. Die untere Preisgrenze für aktuelle Notebooks nähert sich 500 Euro. Kein Wunder, dass immer mehr PC-Nutzer auf ein Notebook umsteigen. Das Beste: Der Preistrend nach unten hält auch 2008 an.

FLOP: Glare-Displays Wer sich im Elektronik-Supermarkt Notebooks anschaut, sieht dort nur noch Laptops mit spiegelnden Displays. Die Technik heißt je nach Hersteller Glare-Display, Bright View, True Brite oder X-Black: Alle haben gemeinsam, dass die Displays auf den ersten Blick sehr hell wirken, Farben brillant erscheinen. Doch zuhause sieht man dann meist nur sich selbst oder die Zimmerbeleuchtung im Notebook-Monitor. Außerdem glänzt jedes Staubkorn und jeder Fingerabdruck auf dem Display. Wer ein ergonomisches, entspiegeltes Display will, muss meist zu einem Business-Notebook greifen. Mehr Sein als Schein wäre schön.

FLOP: Keine Recovery-Medien Am Flughafen selbst am Automaten einchecken, Bankgeschäfte nicht mehr am Schalter, sondern online erledigen – Self-Service ist mittlerweile Alltag. Auch bei immer mehr Notebooks darf man sich seinen Satz an Recovery-Discs selbst brennen. Denn viele Hersteller legen ihren Notebooks keine Recovery-Medien, geschweige denn vollwertige Windows-DVDs bei – das nervt. Wer das Selbstbrennen vergisst und an der Rettungs-Partition herumgeschraubt hat, schaut beim nächsten Windows-Startfehler dumm aus der Wäsche. Service für den Anwender sieht anders aus.

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