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13.09.2010, 12:32

Panagiotis Kolokythas, Maximilian Gaub

Trend e-Reader

Fokus auf Lesekomfort

Sterben e-Reader, weil Tablet-PCs ohnehin alles können? Nein. Denn digitale Lesegeräte schlagen iPad und Kollegen in den wichtigsten Lesekomfort-Disziplinen. Wir sagen, welche das sind, und welche Geräte was drauf haben.
Als Apple-Chef Steve Jobs am 27. Januar das iPad mit den Worten präsentierte „Wir wollen 2010 beginnen, indem wir heute ein magisches und revolutionäres Produkt einführen“, muss das in den Ohren der e-Reader-Branche wie eine Grabrede auf ihre mobilen Lesecomputer geklungen haben. Denn wer soll nun einen e-Reader kaufen, wenn das iPad neben Surfstation, Videoabspielgerät und Spielkonsole auch Lese-Gadget sein kann?
Vorteil e-Reader: Akku, Lesequalität, Preis
Eine Frage, die auch Besucher der jüngsten IFA beschäftigte – zumal Apples Tablet-PC fast ein Dutzend Geschwister anderer Anbieter bekommen hat. Sterben die e-Reader also noch bevor sie richtig gelebt haben? Nein, meint der Experte am Stand des Internetbuchhandels libri.de – und zählt die allgemeinen Vorteile von e-Readern auf:
- Der Akku hält länger. Manche Geräte erlauben 10.000 gelesene Seiten vor dem nächsten Gang zur Steckdose.

- Das Lesen ist angenehmer. Das Bild flimmert nicht. Bei normalen Bildschirmen blickt der Nutzer in eine Lichtquelle – das macht das Lesen mühsam.

- Lesen funktioniert auch bei direkter Sonneneinstrahlung – dank elektronischer Tinte, die nur beim Blättern Strom verbaucht.. „Haben Sie das schonmal auf dem Bildschirm des iPads versucht? Eben. Es spiegelt zu sehr.“

- Ein e-Reader ist billiger. Wer unterwegs ohnehin nur liest, spart sich viel Geld. Denn Einstiegsmodelle gibt es bereits ab etwas mehr als 100 Euro.
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