Virenerkennung:
Der Online-Scanner erkannte im Test wie das kommerzielle Trend-Micro-Produkt alle verbreiteten Viren. Die Erkennung von Trojanischen Pferden und Backdoors ist mit 98,17 Prozent eines der Besten im Test. Wie bei den meisten Programmen gibt es auch hier minimale Unterschiede zwischen der Verkaufs- und Onlineversion.
Archivunterstützung:
Auch in Sachen Archivunterstützung unterscheidet sich der Online-Scanner nicht vom Verkaufsprodukt: Die gängigsten Formate ARJ, CAB, LHA, RAR und ZIP werden auch rekursiv verschachtelt unterstützt. ACE wird gar nicht erst durchsucht. Auch in den unter Unix gängigen Formaten GnuZip (GZ), TAR und TGZ (Tar-GnuZip) geht der Scanner erfolgreich auf Virensuche. Zudem kann er einige selbstentpackende Archive untersuchen.
Spezialtests:
Der Scanner fand wie in der Verkaufsversion in nicht ganz 27 Prozent aller infizierten laufzeitkomprimierten Programme. Damit liegt er im Durchschnitt.
Eingebettete OLE-Dateien erkannte der Scanner sogar mit 100 Prozent. Auch diese Ergebnisse stimmen mit der Verkaufsversion überein.
Report:
Entdeckt das Programm beim Scannen Viren, präsentiert es anschließend einen Hinweis auf die Infektion. Eine knappe Statistik zeigt an, wie viele Dateien der Online-Scanner durchsucht und wie viele Viren er gefunden hat. Der Report selbst ist jedoch nicht exportierbar, auch der Versuch, ihn zu kopieren und einzufügen, scheitert.
Gut ist hingegen, dass die Virennamen direkt mit dem englischsprachigen Virenlexikon verlinkt sind.
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