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Weblinks zu den Traumstraßen dieser Welt

06.06.2014 | 10:05 Uhr |

Manchmal ist der Weg das Ziel: Wenn man auf einer Traumstraße mit dem Auto oder Motorrad unterwegs ist. Wir haben für begeisterte Auto-Wanderer die schönsten Traumrouten zusammengestellt. Und liefern zu jeder Traumstraße den passenden Weblink.

Einmal mit der Harley über die Route 66 brettern. Oder mit dem Cabrio entlang der Côte d'Azur cruisen. Mit dem Jeep über die Straße der Freundschaft, den Chapman's Peak Drive oder die Great Ocean Road an der Südküste Australiens befahren. Traumstraßen gibt es viele auf der Welt. Neben den phantastischen Eindrücken haben sie noch eins gemeinsam: Sehnsüchte werden wach, man(n) wird wieder Kind. Und wo würde der Ausspruch „Der Weg ist das Ziel“ besser passen, wenn nicht hier. Wir haben die Webseiten beziehungsweise Weblinks zu den wohl schönsten und bekanntesten Asphaltpisten auf allen Kontinenten für Sie zusammengestellt. Lassen Sie sich von unserer Auswahl für Ihren nächsten Urlaub inspirieren! Bequem zu Hause am PC oder mit dem Tablet auf der Couch.

Diese Aufnahme entstand entlang der Deutschen Alpenstraße
Vergrößern Diese Aufnahme entstand entlang der Deutschen Alpenstraße

Weblinks zu Traumstraßen in Europa

Zunächst schweifen wir aber nicht allzu sehr in die Ferne, denn auch Deutschland hat zahlreiche Strecken zu bieten, die atemberaubende Landschaften und ein einmaliges Fahrerlebnis versprechen. Die Deutsche Alleenstraße ist mit über 2900 Kilometern „unsere“ längste Ferienstraße und führt von Rügen bis zum Bodensee. Den Autofahrer – der sich idealerweise im Cabrio befindet - begleiten Licht und Schatten unter alten mächtigen Baumriesen , faszinieren wundervolle Naturerlebnisse und Sehenswürdigkeiten entlang von zehn Streckenabschnitten.

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Von West nach Ost führt die Deutsche Alpenstraße . Der ADAC bezeichnet diesen Klassiker mit Recht als „Autokino der Extraklasse“. Der Weg beginnt in Lindau und führt über Füssen, Garmisch-Partenkirchen, den Tegernsee und den Chiemsee bis nach Berchtesgaden . Faszinierend ist die abwechslungsreiche Landschaft mit glitzernden Seen, satten Almwiesen und grünen Wäldern, eingerahmt in der grandiosen Bergkulisse der Bayerischen Alpen.

Großglockner Hochalpenstraße
Vergrößern Großglockner Hochalpenstraße
© iStockphoto/PeJo29

Auch unsere Nachbarländer haben einiges zu bieten. Österreich wartet beispielsweise mit der mittlerweile 78-jährigen alten, 48 Kilometer langen Großglockner Hochalpenstraße auf, mit einer in rund 2.400 m Höhe beispiellosen, sieben Kilometer langen Panoramafahrt unterhalb Österreichs höchstem Gipfel (3798 Meter). Sie führt dabei auch durch den Nationalpark Hohe Tauern. Traumhaft schön ist auch eine der schönsten Alpen-Passstraßen Tirols, die 25,4 km lange Silvretta Hochalpenstraße. Sie führt von Tirol ins Montafon und wird auch als „Traumstraße der Alpen für Genießer" bezeichnet. Hinter dem Silvretta-Stausee erhebt sich der 3312 m hohe Piz Buin, vielen bekannt als Marke einer gleichnamigen Sonnencreme. Als Teil des Silvretta-Hauptkammes markiert der Berg die Grenze zwischen Österreich und dem Schweizer Kanton Graubünden.

Frankophile Motorsportfreunde und Genießer kommen in Südfrankreich mit der Grande Corniche und der Corniche d‘Or auf ihre Kosten. Erstere der beiden Steilküstenstraßen (Corniche) wird von manchen als die berühmteste Panoramastraße der Welt bezeichnet. Erbaut von Napoleon I. entlang der alten Römerstraße Via Aurelia, hat sich auch James Bond hier schon Verfolgungsjagden geliefert. Spektakuläre Ausblicke auf die Côte d'Azur und enge Haarnadelkurven prägen diese lange Route zwischen Nizza und Menton - und mittendrin der Fürstenstaat Monaco. Westlich davon startet die Corniche d’Or. Sie verläuft auf einer Länge von etwa 30 Kilometern zwischen Saint-Raphaël und Mandelieu-la-Napoule entlang der französischen Riviera. Auch hier bekommen Auto- und Motorradfahrer mediteranes Feeling pur kombiniert mit traumhaften Küstenpanoramen und Ansichten auf die rötlichen Berge des Esterel-Massivs. In beiden Fällen empfiehlt es sich, die Küstenstraßen von West nach Ost zu fahren, dann hat man die Parkplätze gleich auf der richtigen Seite.

Weblinks zu Traumstraßen in den USA

Des Bikers Traum ist die „Mother Road“ der USA – die Route 66. Die 3940 km lange Verbindung zwischen den Großen Seen im Osten und dem Pazifik im Westen ist eine Legende und gehört zum amerikanischen Traum wie der Tellerwäscher-Mythos. Selten kann man den American Way of Life so spüren und erleben wie auf dieser Straße. Am 11. November 1926 hatten die acht Bundesstaaten Illinois, Missouri, Kansas, Oklahoma, Texas, New Mexico, Arizona und Kalifornien die Strecke zwischen Chicago und Los Angeles fertiggestellt und offiziell als Route 66 eingeweiht. Die Strecke führt durch die ländliche Idylle von Illinois, vorbei an riesigen Rinderranches, einsamen Farmen und verträumten Dörfern, durch Täler und Schluchten, den "Native American State (Oklahoma), die eindrucksvollen Felsformationen im Red Rock Country, Oak Creek oder Grand Canyon und die kalifornische Mojave-Wüste bis hin zum Häusermeer von Los Angeles.

Traumstraßen erkundet man am besten mit dem Cabrio
Vergrößern Traumstraßen erkundet man am besten mit dem Cabrio
© iStockphoto/StudioThreeDots

Highway No. 1, California State Route 1 oder auch Pacific Coast Highway - so wird die 1055 Kilometern lange Strecke am Pazifischen Ozeans bezeichnet. Ausgangspunkt ist der Interstate 5 bei San Juan Capistrano. Sie führt durch so klangvolle Städte wie Los Angeles mit der vielleicht teuersten Straße der Welt, dem Rodeo Drive, Santa Monica, Malibu, Santa Barbara, Monterey, entlang der Steilküste von Big Sur entlang über die Golden Gate Bridge von San Francisco und endet schließlich im nordkalifornischen Leggett. Zum Pflichtprogramm gehört ein zwar mautpflichtiger aber lohnenswerter Abstecher über den „17-Miles-Drive“ zum Künstlerstädtchen Carmel. Mit ein wenig Glück trifft man den Ex-Bürgermeister Clint Eastwood.

Caribous aus British Columbia, Kanada
Vergrößern Caribous aus British Columbia, Kanada

 
Weblinks zu Traumstraßen in Kanada
Ebenfalls für Meilen-Hunrige, aber auch für Abenteurer ist der Trans-Canada Highway eine Herausforderung. Angefangen in Victoria, British Columbia führt die einzige durchgehende transkontinentale Straßenverbindung Kanadas über 8000 km durch zehn Provinzen bis nach Neufundland und Labrador. Länger sind nur noch der russische Trans-Siberian Highway und der National Highway 1 in Australien.

Der Länge nach durch Amerika

Die absolute Megaroute ist allerdings die Panamericana eine Tour, die schon mal zwei Jahre dauern kann. Sie führt von Alaska durch 14 Länder bis hinunter nach Feuerland. Die längste Nord-Süd-Verbindung ist rund 25.750 km lang. Das komplette Wegenetz umfasst etwa 48.000 km. Geboten bekommt man auf dieser Strecke alles, was man sich nur vorstellen kann. Ausgebaute Highways (nur zum kleinen Teil), Schlamm- und Schotterpisten, Städte, Maya- und Inka-Ruinen, unbewohnte Landstriche, unterschiedliche Klimazonen mit Eislandschaften, Wüsten und Urwäldern, Traumstränden, weite Steppen und Vulkane. Allerdings warten auch Gefahren wie unbefestigte Straßen, Malaria und nicht wirklich gesetzestreue Zeitgenossen auf der Tour. Das größte Hindernis ist der sogenannte „Darien-Gap“, eine rund 100 km große Lücke zwischen Panama-Stadt und Kolumbien. Hier hilft dann nur der Seeweg oder das Flugzeug weiter. Schnellstraßen werden auf der Panamericana oft zur Holperpiste und sind somit eine Herausforderung für den Fahrer. Fehlerhafte Landkarten tun ein Übriges dazu.
 
Weblinks zu Traumstraßen in Südafrika

Eine spektakuläre Kaproute auf dem Schwarzen Kontinent ist der Chapman's Peak Drive in Südafrika. Eröffnet wurde sie bereits 1922 nach einer Bauzeit von sieben Jahren. Start- und Ausgangspunkt der traumhaften, hoch über dem Meer gelegenen Küstenstraße ist Hout Bay, südlich von Kapstadt. Zwar ist diese Strecke mit seinen 114 Kurven nur neun Kilometer lang, jedoch bietet das Fahren auf dem teilweise lange Zeit unbebaubaren Terrain entlang der Steilwände einen garantierten Nervenkitzel mit einem atemberaubenden Ausblick. Mit etwas Glück sieht man hier bis zu 150 Meter unter den Schuhsolen auch Wale vorbeiziehen. Als Ergänzung zu dieser Tour bietet sich die Weiterfahrt zum Kap der Guten Hoffnung und dem knapp 8.000 Hektar großen Landschaftsschutzgebiet Cape Point an.

Mindestens genauso bekannt ist Südafrikas Garden Route. Sie führt über die Nationalstraße N2 entlang der Südküste Südafrikas  von Swellendam, rund 220 Kilometer östlich von Kapstadt, ins 532 Kilometer entfernte Port Elisabeth. An den traumhaften Küsten wechseln steile Felsklippen mit malerischen Buchten, ausgedehnten, breiten Sandstränden mit dichtem, immergrünem Regenwald ab. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie der Garden-Route-Nationalpark, die Straußenfarmen nahe Oudtshoorn und die Lagunenlandschaft von Knysna oder die riesigen Tropfsteinhöhlen der Cango Caves  bieten zusätzliche Abwechslung.

Etwas ab vom Schuss, in der Provinz Mpumalanga, liegt die Panorama-Route. Sie zählt zu den schönsten Straßen Südafrikas . Die Panorama-Route startet am Ende der bis zu 3482 Meter hohen Drakensberge, gehört zu den Mpumalanga-Highlands und bietet neben atemberaubenden Ausblicken den drittgrößten Canyon der Welt, den Blyde River Canyon. Er ist ein 26 Kilometer langer, bis 800 Meter tiefer und hauptsächlich aus rotem Sandstein bestehender Canyon und gilt als eines der großen Naturwunder Afrikas. Die steilen Abhänge mit Aussichten weit ins Flachland und interessanter Felsbildungen entlang der Straße machen die Route insgesamt so attraktiv. Auch, weil ein großer Teil des Krüger Nationalparks in diesem Gebiet beheimatet ist. Deswegen ist es keine Seltenheit, dass man hier die „Big Five“ – Löwe, Leopard, Elefant, Nashorn, afrikanischer Büffel – zu Gesicht bekommt.
 
Weblinks zu Traumstraßen in Australien und Neuseeland

Wer in Melbourne Station macht, sollte eine Tour einplanen, die etwa 90 Kilometer von der Hauptstadt des Bundesstaates Victoria startet. Rund vier bis fünf Stunden dauert der Trip über Australiens bekannteste Panoramastraße, der Great Ocean Road. Die kurvenreiche Trasse verläuft entlang der australischen Südküste zwischen Torquay und Allansford und geizt auf ihren rund 250 Kilometern keineswegs mit Sehenswürdigkeiten wie Nationalparks, Meer, Berge und Regenwälder. Wen es hier zum Baden zieht, fährt am besten Apollo-Bay an. Der Strand „Bells Beach“ zählt zu den weltweit besten Surf-Spots, ist allerdings auch mit Vorsicht zu genießen, meldet er doch immer wieder Hai-Attacken. Im Great Otway National Park ist ein Abstecher zum Otway-Leuchtturm Pflicht. Hier hat man nicht nur einen atemberaubenden Blick über die Küste, sondern kann rund 90 Meter über dem Meer auch zahlreiche Schiffswracks entdecken. Ebenfalls zu empfehlen ist ein Besuch der „Zwölf Apostel“. Bis zu 45 Meter hohe Kalksteinfelsen ragen hier aus dem Meer. Allerdings sollte man etwas Zeit und ordentliches Schuhwerk mitbringen: Der 5,5 km lange Fußmarsch dauert ab Princetown Recreation Reserve rund zweieinhalb Stunden.
 
Australien hat seine Great Ocean Road, Neuseeland die Milford Road . Auch sie gilt als die malerischste und auch höchste Straße ihres Landes. Der höchste Punkt liegt 940 Meter über dem Meer. Die Reise auf der 120 Kilometer langen Traumstraße durch Tolkiens Land dauert rund 90 Minuten. Der Benzintank sollte übrigens gefüllt sein, denn auf der gesamten Strecke gibt es keine Tankstelle. Die Milford Road ist Teil des State Highway 94 und führt den Fahrer von Te Anau durch den Fiordland National Park vorbei an schneebedeckten Gipfeln, tosenden Wasserfällen, mächtigen Klippen und den typischen Kauri-Bäumen. Endpunkt des Highways ist Milford Sound, ein 15 Kilometer langer Fjord und zugehörig zum Weltnaturerbe der UNESCO. Aber diese Strecke ist mehr als nur eine Tour zum Milford Sound. Höhepunkte auf der Tour sind das surreale, einst mit Gletschereis gefüllte Eglington Valley mit seinen steilen Felswänden, Mirror Lakes, in denen sich an ruhigen Tagen die Earl Mountains perfekt spiegeln und die beeindruckende Avenue of the Disappearing Mountain. Eine optische Illusion lässt die Besucher glauben, der Berg werde kleiner, je näher man ihm kommt.
 
Weblinks zu Traumstraßen in Asien
Für Freunde der Tiefenentspannung gibt es den „Friendship Highway“, das westlichste Teilstück der Nationalstraße G318 am Dach der Welt. Die mindestens zweispurig ausgebaute Straße der Freundschaft, auch China-Nepal-Highway genannt, verbindet Lhasa (Tibet) mit dem 900 km entfernten Kathmandu in Nepal. Der Highway hat nur mäßige Steigungs- und Gefällstrecken, überquert dafür mehrere Pässe mit 5000 m Höhe. Reisende genießen die unvergleichliche und erhabene Bergwelt des Himalayas, in der man auch den Mount Everest immer wieder in der Ferne zu sehen bekommt. Bis heute ist diese Route im Vergleich zu den oben genannten Traumstraßen relativ unbekannt, denn erst seit 1965 nach einer Bauzeit von rund acht Jahren ist die Straße freigegeben. Man genießt daher entlang des Highways den eher selten gewordenen Luxus, die Welt für sich zu haben. Sich während der Fahrt dem Zen-Buddhismus hinzugeben, ist kein guter Plan. Hinter einer Kurve können dem Fahrer durchaus Yak-Fuhrwerke, Esel und Traktoren unterkommen. Vereinzelt trifft man hin und wieder auch europäische Radfahrer.
 

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