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Top 10 - die spannendesten Kickstarter-Projekte

20.04.2013 | 12:01 Uhr |

Technik-Gadgets, an deren Erfolg kein großes Unternehmen glauben mag, werden immer öfter mit Hilfe der Finanzierungsplattform Kickstarter in die Wirklichkeit umgesetzt. Wir stellen die spannendsten Projekte auf Kickstarter vor.

113.237 US-Dollar für die Entwicklung eines Game-Controllers in Form eines Fingerrings, 702.427 Dollar für eine automatische Panoramahaltung zum iPhone oder satte 10.266.845 Dollar für die Smartphone-Uhr Pebble Watch: Kickstarter ist die mit Abstand erfolgreichste internationale Finanzierungsplattform für Crowdfunding. Das Spektrum der mit Hilfe von Kickstarter vorangetriebenen Projekte reicht von Technik über Kunst, Comics, Fotografie und Design bis hin zu Musik, Film, Theater und Spielen. Außerdem ist Kickstarter auch ein buntes Sammelbecken für Spleens, Trends und Techniken der Zukunft.

Die Idee hinter Kickstarter ist einfach: Kapitalsucher für eine Idee registrieren sich bei Kickstarter und stellen ihr Projekt auf einer Seite vor. Neben Details zum Was, Weshalb, Wie und Wann legt der Projektersteller eine Mindestsumme fest, die für die Finanzierung erreicht werden muss. Dazu gibt es einen festen Stichtag, bis zu dessen Ablauf die Finanzierungssumme zusammenkommen muss, und mit dem das Projekt steht oder fällt. Mitmachen kann im Grunde jeder, dessen Idee den Rahmenbedingungen von Kickstarter entspricht.

Gefällt Ihnen eine Projektidee bei Kickstarter, können Sie das Vorhaben als Geldgeber fördern. Dazu registrieren Sie sich einmalig auf der Kickstarter-Website unter www.kickstarter.com . Wie viel Sie investieren, können Sie ab einem US-Dollar selbst bestimmen. Abgerechnet wird zum Stichtag bequem über das Inkassosystem von Amazon. Um potentielle Finanziers zu locken, gibt es bei manchen Projekte Vergünstigungen für teilnehmende Geldgeber, etwa einen Preisnachlass auf das fertige Produkt, das Gegenstand der Finanzierung ist. Kickstarter selbst sowie Amazon zweigen übrigens von jedem eingebrachten Euro eine Vermittlungsprovision von insgesamt 8 bis 10 Prozent ab.

Ist ein Projekt auf der Kickstarter-Website mit „Successful!“ gekennzeichnet, ist die nötige Finanzspritze zusammengekommen und es kann losgehen. Konnten die Projektverantwortlichen nicht genügend Geld für Ihr Vorhaben einsammeln, ist die Finanzierung gescheitert und es wird kein Geld von den Unterstützern eingezogen. Steht die Finanzierung, erhalten die Projektmacher die nach Abzug der Provisionen verbleibende Gesamtsumme überwiesen. Ob die entsprechenden Produkte allerdings jemals auf den Markt kommen, ist am Ende alles andere als sicher. Das Risiko tragen stets die Projektförderer.

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