Top oder Flop?

Technik-Hypes & Trends im PC-WELT-Check

Dienstag den 19.04.2011 um 11:39 Uhr

Manch scheinbare Technik-Innovation entpuppt sich als waschechter Flop. Wir haben zehn IT-Hypes und Trends unter die Lupe genommen und zeigen Ihnen, was aus den Technologien und Produkten geworden ist.
Technologie: HD-DVD
Fazit: Flop
 

Das HD-DVD-Format wurde als Nachfolger der DVD gehandelt. Erste Hardware und Filme im HD-DVD-Format sind bereits im Jahr 2005 erschienen.  Im Jahr 2008 hat HD-DVD den Formatkrieg um die nächste DVD-Generation gegen den Konkurrenten Blu-ray verloren.
 
Sechs große Hollywood-Studios - unter ihnen Disney, MGM und 20th Century Fox hatten verkündet, dass sie ihre Filme künftig nur noch als Blu-ray-Disc veröffentlichen werden. Im Februar 2008 gab Toshiba bekannt, dass man die Eigenentwicklung aufgeben werde . Die Unternehmen NEC, Microsoft, Toshiba, Intel, IBM und Hewlett Packard starteten kurz darauf einen wahren Ausverkauf Ihrer Rest-Hardware.
 
Mehr zum Thema finden Sie im Artikel „Die Stationen des Kampfes zwischen HD-DVD und Blu-ray“ .
 
Hype: Microblogging-Dienst Twitter
Fazit: Top
 

Twitter wurde ursprünglich zur internen Kommunikation für die Mitarbeiter der Podcasting-Firma Odeo genutzt. Im März 2006 wurde die Idee der Öffentlichkeit vorgestellt und gewann schnell international an Beliebtheit. Heute nutzen Privatpersonen, Organisationen, Unternehmen und Massenmedien Twitter als Plattform zur Verbreitung von kurzen Textnachrichten im Internet.
  Die Tweets (Nachrichten) haben dabei eine maximale Länge von 140 Zeichen und werden allen Benutzern, die dem Verfasser folgen, in Echtzeit angezeigt. Der Unternehmenswert vom Microblogging-Dienst Twitter wird derzeit auf etwa 10 Milliarden US-Dollar beziffert .
 
Technologie: Online-Funktion des elektronischen Personalausweises Fazit: Flop
 

Der neue Personalausweis besitzt praktischerweise eine Online-Funktion, mit der man sich im Internet ausweisen kann. Diese Funktion ist für den Besitzer jedoch optional und kann auch ausgeschaltet werden. Mit der Online-Ausweisfunktion kann man sich überall authentisieren, wo personalisierte, also direkt auf den einzelnen Nutzer zugeschnittene, Dienste angeboten werden. Dazu wird der Personalausweiß über ein Lesegerät eingescannt und eine persönliche 6-stellige PIN eingegeben. Leider gibt es jedoch kaum Internetseiten, die das neue Feature auch anbieten.  Ebenfalls kritisch: Die Sicherheit. Versuche des Chaos Computer Clubs haben gezeigt, dass die vom Bund am Anfang kostenlos verteilten Basislesegeräte für den Computer eine Sicherheitslücke darstellen. In unserem Ratgeber „Sichere Lesegeräte für den neuen Personalausweis“ stellen wir Ihnen die Online-Funktionen des neuen Personalausweises ausführlich vor.

Dienstag den 19.04.2011 um 11:39 Uhr

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