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Top-Fernseher und PC-Monitore - unsere Empfehlungen für das Fest

22.12.2015 | 12:34 Uhr |

Gekrümmte Displays, OLED und 5K-Auflösung - das und mehr erwartet sie heutzutage beim Monitor-Kauf. Wir zeigen, was wirklich zählt.

Krümmung für alle: Für das gebogene Panel müssen Sie inzwischen kein Vermögen mehr hinlegen – egal, ob bei Fernsehgeräten oder Monitoren. Der letzte Schrei ist HDR bei Fernsehern und 21:9 bei Monitoren. Außerdem erreicht uns mit 5K die nächste Stufe der Monitor-Bildschirmauflösung. Viel Bewegung also bei Displays. Der Ratgeber gibt Hilfestellung.

Siehe auch: Preiswerte TFT-Bildschirme im Vergleich

Darauf kommt es an

Bei Fernsehern finden sich gebogene Panels vermehrt auch bei Geräten mit einer kleinen Bilddiagonale. So bekommen Sie ab 40 Zoll (101 Zentimetern) einen TV im gebogenen Design – etwa den Samsung Curved UHD TV UE40S9 für rund 1500 Euro. Überhaupt soll das neue Fernsehgerät unbedingt UHD-Auflösung (3840 x 2160 Pixel) zeigen, geht es nach den Herstellern. Sie verweisen auf ein steigendes Inhalteangebot von Netflix bis zum Astra-Demokanal UHD1.

Wem die Content-Auswahl nicht ausreicht, kann weiter auf Full HD bauen. Konkave Schirme sind hier weniger verbreitet – Ausnahme Oled. Bei den Geräten mit selbstleuchtenden LEDs markiert das LG 55EC930V mit einer Diagonale von 55 Zoll (139 Zentimetern) für rund 2000 Euro den Einstieg. Wer so viel ausgeben kann, kriegt bei den flachen Full-HD-Varianten richtig Größe, etwa mit dem Sony KDL- 75W855C mit 75 Zoll oder 190 Zentimetern. Sein Smart-TV basiert auf Android – genau wie bei vielen Modellen von Philips. Panasonic setzt auf Firefox, LG auf Web-OS und Samsung auf Tizen. Gemeinsamkeit: Das Betriebssystem für die smarten Funktionen ist schmal, Apps lassen sich leicht erreichen, und die Menüoberflächen sind einfach mit der Fernbedienung oder der Cursor-Steuerung bedienbar. Testen Sie im Laden, welche Lösung Ihnen entgegenkommt. Nutzen Sie digitales Antennenfernsehen, achten Sie auf DVB-T2 HD. Damit empfangen Sie die Sender in HD-Qualität und erhöhen ihre Anzahl auf rund 60 Kanäle. Sie erkennen DVB-T2 HD am grünen Logo.

Bei Monitoren bringen die Geräte mit Bildschirmkrümmung nicht nur Spielern ein intensiveres Erlebnis, sondern ersetzen auch Mehrschirmlösungen. Den Einstieg bildet Full HD mit einer Diagonale von 24 Zoll (60 Zentimetern). Richtig Sinn machen die Displays jedoch erst ab 27 Zoll (68 Zentimetern), wie etwa der Samsung Syncmaster S27D500C für rund 250 Euro. Zum Vergleich: Eine ausgereifte flache Full-HD-Variante in dieser Größe kommt Sie nur rund 50 Euro günstiger, etwa der Asus VX279N-W . In der Regel sind IPS-Panels eingebaut, da sie Farben sehr natürlich darstellen und besonders blickwinkelstabil sind. Gekrümmte Schirme in UHD-Auflösung sollten mindestens 27 Zoll (68 Zentimeter) Diagonale mitbringen. Hier ist die Auswahl aber noch gering. Dafür finden Sie jede Menge flache Geräte, die bei etwa 400 Euro starten.

PC-WELT-Empfehlung: Fernseher Samsung Curved UHD TV UE40S9

Preis: rund 1500 Euro
Daten: 40 Zoll (101 Zentimeter), 3840 x 2160 Pixel Auflösung / Quadcore-Prozessor / Curved / DVB-T2 HD, -C, -S2 / HDMI 2.0 (4x), USB (3x), LAN, WLAN / Smart-TV

Samsung Curved UHD TV UE40S9
Vergrößern Samsung Curved UHD TV UE40S9
© Samsung

Spieler achten auf den Zusatz „AMD Freesync“ oder „Nvidia G-Sync“. Hier passt sich der Monitor an die Wiederholrate der Grafikkarte an, um zerrissene Bilder und Stottern in schnellen Spielszenen zu verhindern. Das macht allerdings nur über Displayport 1.2 sowie HDMI 2.0 Sinn, damit die Bildwiederholfrequenz von 60 Hertz gewährleistet ist. UHD-Geräte mit dieser Technik starten bei etwa 600 Euro, wie das Samsung U28E850R . Echte Spieler ziehen jedoch eine Auflösung von 2560 x 1440 Pixel (WHQD) vor, beharren aber bei der Bildwiederholrate auf 144 Hertz. Preislich liegen diese Schirme etwas unter UHD-Modellen, etwa der Benq XL2730Z für rund 520 Euro.

Das braucht der Technik-Fan

Ohne Preisgrenze kombinieren Sie beim TV Oled-Technik mit UHD-Auflösung, Curved-Optik und mindestens 65 Zoll (165 Zentimeter), wie der Panasonic Viera TX-65CZW954 für rund 10.000 Euro. Er unterstützt HDR – High Dynamic Range. Die Technik kommt aus der Fotografie und bezeichnet ein Hochkontrastbild, das große Helligkeitsunterschiede detailreich wiedergibt. Das Ziel ist eine Bildqualität wie vom Filmemacher ursprünglich geplant.

Gibt es bei Monitoren keine Kostengrenzen, gönnen Sie sich ein 5K-Modell wie etwa den Philips 275P4VYKEB für etwa 1600 Euro. Damit erhalten Sie die derzeit höchste Auflösung von 5120 x 2880 Pixeln auf einem 27-Zoll-Schirm (68 Zentimeter). Breiter geht es mit einem 21:9-Display wie etwa dem LG 34UC97 mit Curved-Panel und QHD-Auflösung von 3440 x 1440 Pixeln für rund 1000 Euro.

PC-WELT-Empfehlung: Monitor Benq XL2730Z

Preis: rund 520 Euro
Daten: 27 Zoll (68 Zentimeter), 2560 x 1440 Pixel (WQHD) / AMD Freesync / 144 Hertz Bildwiederholrate / TN-Panel / Displayport 1.2 (1x), HDMI 2.0 (1x), HDMI 1.4 (1x), DVI (1x), VGA (1x)

Übrigens: Weitere hilfreiche Kaufratgeber finden Sie bei uns zum Thema Notebooks und Tablets , Smartphones , Grafikkarten , WLAN-Router, Festplatten und Drucker .

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