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Top 10: Alle Google-Flops im Überblick
Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen die größten Flops vor, die sich Google bisher geleistet hat.
Mit Google X stellte Google 2005 die Startseite einer Suche online, bei der das Aussehen und die verwendeten Icons/Symbole an denen von MacOS X angelehnt waren. "Rosen sind rot. Veilchen sind blau. OS X rockt. Eine Hommage an Dich", stand auf der Seite. Die Seite blieb genau für einen Tag online und verschwand dann wieder, ohne dass Google je einen Grund dafür nannte. Auf können Sie sehen, wie die Seite aussah.
Das Tool Google Web Accelerator richtete sich an Breitband-Internetnutzer und versprach, dass Surfen zu beschleunigen. Kaum war das Tool aber veröffentlicht, gingen Datenschützer auf die Barrikaden: Sie warfen Google vor, das Surfverhalten der Anwender mit Hilfe des Tools ausspionieren zu wollen. Das Tool gibt es , ein Hit wurde es nie und wird es wohl auch nie werden.
Im Jahr 2003 stellte Google Labs die Sprach-basierte Suche Google Voice Search zum Testen vor. Das Prinzip: Man soll die dort eingeblendete Telefonnummer anrufen, die gewünschten Suchbegriffe ins Telefon sprechen und anschließend werden die Suchergebnisse auf der Website angezeigt. Klingt doof? War es auch und dementsprechend wurde der Dienst auch wieder eingestellt. Immerhin war er die Grundlage für den Google-Dienst , bei dem der Anwender nicht nur die Suchabfragen am Telefon abgibt, sondern auch gleich am Telefon die Suchergebnisse erhält, was dem Ganzen einen Sinn verleiht.
Die Idee hinter Google Viewer: Man gibt eine Suchabfrage ein und anschließend präsentiert Google Viewer alle Ergebnisse inklusive der dazugehörigen Website nacheinander in Form einer Dia-Show. 2002 ging die Software online und verschwand dann auch wieder. Mittlerweile bieten viele Suchmaschinen auch online die Möglichkeit an, sich eine Vorschau einer Website anzusehen, bevor man auf ein Suchergebnis klickt.
Google veröffentlichte mit dem Google Video Player ein Tool zum Abspielen von Videos. Der Player wurde auch damit angepriesen, dass er in der Lage sei, das Google-Video-Format abzuspielen, dass bei Google Video zum Einsatz kam. Viele Funktionen bot der Player aber nicht und irgendwann kam auch Google zur Erkenntnis, dass es bereits genügend hervorragende Video Player gibt. Im Sommer 2007 wurde der Player zu Grabe getragen.
Google Orkut hat es nicht leicht. 2004 ging es online und musste mit etablierten sozialen Online-Netzwerken wie MySpace und Facebook konkurrieren. Das Ergebnis: In Brasilien wurde Orkut zwar zum Hit, aber in vielen andern Ländern, so auch in den USA, konnte sich der Dienst nicht durchsetzen, vor allem deshalb, weil dem Dienst viele Funktionen fehlten, die andere Dienste bereits lange boten.
Google Coupons ist eine Funktion innerhalb von Google Local Business Center, die es Unternehmen erlaubt, Web-basierte Coupons zu erstellen und auf Google Maps einblenden zu lassen. Sucht ein Anwender nach einem Unternehmen und wird dessen Standort dann in Google Maps angezeigt, sollen diese Gutscheine erscheinen, so dass der Anwender sie ausdrucken und beim Besuch des Geschäfts vorzeigen kann. Bisher ist ein solcher Coupon allerdings in Google Maps noch nie gesichtet worden, was darauf hindeutet, dass die ganze Aktion wohl eher ein Flop ist.
Mit Google Checkout wollte Google 2007 eine Konkurrenz zum Online-Bezahlsystem Paypal von Ebay aufbauen. Um Werbung dafür zu machen, war geplant, auf einer Ebay-Veranstaltung die Werbetrommel für Google Checkout zu rühren und gleichzeitig dagegen zu protestieren, dass Ebay seine Verkäufer darin hindert, Google Checkout zu nutzen. Ebay bekam Wind von dem Plan und kündigte prompt alle seine Werbebotschaften auf den US-Seiten von Google, was Google zu einem Umdenken zwang.
Wer nach günstigen Preisen für IT-Produkte sucht, sollte lieber nicht verwenden, denn die Ergebnisse dort sind hoffnungslos veraltet. So finden sich dort USB-Sticks von Anbietern aus den Jahren 2002, als die Speicherträger noch wesentlich teurer waren. Die Beta von Google Catalogs ging 2002 online und seit einiger Zeit hat sich auf der Seite nichts mehr getan.
Vor fünf Jahren gab Google den Startschuss für . Die Idee: Anwender dürfen eine Frage stellen, die sie quält und eine Angabe darüber machen, welchen Betrag ihn eine qualifizierte Antwort wert ist. Das Prinzip erwies sich als Flop, denn es zeigte sich mal wieder erneut, dass Internet-Anwender für Inhalte nicht zahlen möchten. Zudem gingen auch vergleichbare Dienste online, bei denen Anwender ebenfalls eine Frage stellen können und die Antwort dann von anderen Anwendern erhalten. Google stellte den Dienst ein und auf der Website zum Dienst steht mittlerweile, dass keine neuen Fragen mehr angenommen werden.

