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Windows 7-Sicherheitsfunktionen perfekt einrichten

03.09.2010 | 11:25 Uhr |

Windows 7-Nutzer haben auch ohne zusätzliche Schutzsoftware Zugriff auf ein beträchtliches Repertoire an Sicherheits-Features. Wir zeigen Ihnen, wie Sie diese perfekt einrichten.

In früheren Windows-Version waren Virenschutzsoftware und Firewalls von Drittherstellern noch Gang und Gebe. Schließlich kamen Microsofts Betriebssysteme fast ohne Sicherheitsschutz auf den Markt und öffneten Hackern somit Tür und Tor. Heutzutage richtet Microsoft jedoch ein größeres Augenmerk auf Datenschutz und nachdem bereits Vista mit seinen (teils übermotivierten) Sicherheitsabfragen von sich reden gemacht hat, beinhaltet natürlich auch Windows 7 nochmals überarbeitete Sicherheits-Funktionen. Wir stellen Ihnen die einzelnen Security-Features ausführlich vor und zeigen, wie man diese am besten nutzt.

Die Kernsicherheit für Windows 7 – das SDL

Der Security Development Lebenszyklus (SDL) war bereits in Vista enthalten und ist das Fundament aller enthaltenen Sicherheitsfunktionen von Windows 7. Zu seinen Aufgaben gehören zentrale Schutz-Prozesse wie den Kernel Patch Schutz, die Vorbeugung gegen unerlaubte Datenausführung (DEP), die Adress Space Layout Randomization (ASLR) um Sicherheitslücken zu stopfen und die Mandatory Integrity Control, die sich um die Zugriffsrechte von verdächtigen Programmen kümmert. Viele dieser Schlüsselfunktionen bieten eine starke Grundlage gegen Malware sowie Hackerangriffe aller Art.

Das neue Sicherheitscenter von Windows 7

Am einfachsten erhalten Sie Zugriff auf die grundlegenden Sicherheitsoptionen durch das Wartungscenter in der Systemsteuerung von Windows 7. Ein ähnliches Wartungscenter gab es bereits in XP und Vista, jedoch ist auch dieses Feature nochmals verbessert worden und bietet nun eine intuitivere Benutzeroberfläche. Hier werden allerlei Informationen aus den verschiedensten Systembereichen und teilweise auch von Fremd-Software gesammelt und potentielle Schwachstellen oder Probleme im System sofort zum Benutzer weitergeleitet.

Bemerkbar macht sich das Wartungscenter hauptsächlich durch eine entsprechende Sprechblase rechts unten über der Taskleiste. So werden unter anderem fehlende Updates oder ein veralteter Virenscanner sofort sichtbar angezeigt. Das Wartungscenter bemerkt ebenso eine deaktivierte Windows-Firewall oder abgeschaltete Benutzerkontensteuerung (UAC), da so ein erhebliches Sicherheitsrisiko besteht. Falls dies der Fall sein sollte, können Sie jedoch mit einem Klick auf die Sprechblasen und dem folgenden Dialog alle Sicherheitslücken in wenigen Sekunden stopfen.

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