Task-Kontrolle: Läuft der Indexdienst überhaupt? Standardmäßig sollte er aktiv sein. Sehen Sie nach, ob im Task-Manager der Task „SearchIndexer" aufscheint. Ist das nicht der Fall, rufen Sie über das Startmenü „services.msc" auf und klicken den Dienst „Windows-Suche" an. Wählen Sie dann als Starttyp „Automatisch". Nach „Übernehmen" laden Sie mit „Starten" den Indexer. Der Starttyp „Automatisch" gewährleistet, dass der Dienst künftig immer läuft
Indexpfade: Der Indexdienst erfasst standardmäßig einige Systemordner, etwa das Startmenü oder die voreingestellen Dateien der Benutzer (also alle Daten unter /Users). Wenn die relevanten Dateien anderswo liegen, müssen Sie den Indexer entsprechend informieren: Über „Systemsteuerung, Indexoptionen, Ändern" können Sie weitere Partitionen oder Pfade hinzufügen. Je nach Datenmenge, Dateitypen und Auslastung des PCs kann es Stunden und Tage dauern, bis die Indizierung abgeschlossen ist - die Aktion läuft im Hintergrund ab. Der Festplatteninhalt wurde einmal erfasst, wenn unter den „Indizierungsoptionen" der Satz auftaucht: „Die Indizierung wurde abgeschlossen". Danach sollten neu hinzukommende Dateien automatisch indiziert werden.
Not-Indexed-Attribut: Damit die Indizierung auf NTFS-Datenträgern laufen kann, muss bei Dateien und Ordnern die Option „Datei für schnelle Suche indizieren" aktiv sein. Standardmäßig ist das der Fall. Das heißt: Jede Datei ist zunächst mal indizierbar, und folglich ist das Häkchen bei der oben genannten Option gesetzt. Genau genommen bedeutet das, dass das zusätzliche NTFS-Attribut „i" nicht gesetzt ist. Wurde das Häkchen entfernt, erhält die Datei das Attribut „i" („not indexed") und fällt aus der Indizierung heraus.
Das Problem: Sie können sich über die Bedienerführung nicht schnell einen zuverlässigen Überblick darüber verschaffen, welche Dateien möglicherweise das störende „i"-Attribut aufweisen. Nur bei einzelnen Dateien erfahren Sie das in den „Eigenschaften". Wenn allerdings beim Datenträger oder einem übergeordneten Ordner das Häkchen vor „Laufwerk für schnelle Suche indizieren" aktiv ist, heißt das noch lange nicht, dass wirklich alle darunter liegenden Dateien indizierbar sind.
Am einfachsten entsorgen Sie das „Not Indexed"-Attribut in einem Aufwasch im gewünschten Pfad oder Laufwerk auf der Kommandozeile:
attrib.exe /s –i *.*
Wenn Sie einen neuen PC unter Vista eingerichtet haben, wird dieses Problem übrigens kaum auftreten. Größer ist die Wahrscheinlichkeit hingegen, wenn Sie eine ältere Festplatte intern oder extern unter Vista benutzen.
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