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Tipps zu Winamp

Free- und Shareware bilden das Rückgrat jedes gut ausgestatteten Rechners. Doch nicht immer erschließen sich alle Möglichkeiten dieser kleinen und oft unersetzlichen Programme auf den ersten Blick. Deshalb haben wir für Sie in der PC-WELT 2/2006 die besten Tipps zur besten Free-/Shareware wie Total Commander, Antivir, Irfan View und vielen anderen Tools zusammen gestellt. Und online können Sie sich zudem zum Mediaplayer Winamp schlau machen.

Kaum ein anderer Freeware-Player erfreut sich so großer Beliebtheit wie :Winamp . Kein Wunder: Anders als der schwergewichtige Windows Media Player ist er Ressourcen-schonend, spielt alle gängigen Formate ab und lässt sich über Plug-ins beliebig erweitern. Wir verraten Ihnen einige Tipps zu diesem Tool:

Wiedergabeliste: Ein Doppelklick im Explorer auf eine für Winamp registrierte Datei löst üblicherweise das Abspielen dieser Datei aus. Dabei wird die bestehende Wiedergabe-Liste gelöscht. Unserer Erfahrung nach ist das unpraktisch: Musikhörer werden meist die Einstellung bevorzugen, die Winamp als Kontextmenüpunkt „Enqueue in Winamp“ anbietet.

Sie hängt die Datei an die bestehende Wiedergabeliste an. Um dieses Vorgehen als Standard festzulegen, starten Sie Winamp und drücken <Strg>-<P>. Unter „General Preferences, File types“ aktivieren Sie rechts unten das Kästchen „Enqueue files on doubleclick in Windows Explorer“. Auch die Media Library bietet unter „Prefences“ eine entsprechende Option. Auf der Registerkarte „Library Options“ finden Sie den Eintrag „Double Click or Enter Options“. Wählen Sie hier „Enqueues selected item(s)“.

Dateien filtern: Die Winamp Library bietet ausgezeichnete Filter- und Organisationsmöglichkeiten. Sie kann aber verwirren, wenn Sie Musikdateien aus unterschiedlichen Quellen verwalten wollen – etwa von diversen Datenträgern oder Netzwerkrechnern. Wenn Sie nämlich über „Library, New Smart View“ eine neue Rubrik generieren, diese markieren und mit „Library, Add Media“ neue Daten einlesen, finden Sie später unter dem neuen Eintrag stets sämtliche Dateien. „Add Media“ bedeutet grundsätzlich, die Gesamtbibliothek „Local Media“ zu erweitern. Konsequent ist es deshalb, wenn Einträge, die Sie aus einer „Smart View“-Unterrubrik gelöscht haben, auch aus der Gesamtbibliothek verschwinden.

Die „Smart Views“ sind folglich keine eigenständigen Listen, sondern sehr mächtige Filter für die gesamte Library. Ein Beispiel: Sie möchten alle Mediadateien ausfiltern, die auf Ihrer USB-Festplatte liegen. Dann lesen Sie sie mit „Add Media“ einfach in die Gesamtbibliothek ein, erstellen eine neue „SmartView“ und setzen den Filter entsprechend. Über „Edit View“ und den meist ausreichenden „Simple View Editor“ definieren Sie etwa ein „Match All“ für „Filename“ „Begins with“ und dann den Laufwerkbuchstaben Ihres USB-Geräts – zum Beispiel „F:\“. Auf die gleiche Weise filtern Sie etwa die Musikdateien des Netzrechners „Zebraschwein“, dessen Dateinamen gemäß UNC-Konvention alle mit „\\zebraschwein“ beginnen.

Diese Tipps zu Winamp hat Ihnen gefallen? Dann lesen Sie in der PC-WELT 2/2006 ab Seite 64 weiter. Dort haben wir die besten Tipps und Tricks zur beliebtesten Free- und Shareware zusammen gestellt.

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