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Notebook, Tablet, Handy

Outdoor arbeiten mit Tablet und Notebook

14.02.2016 | 08:27 Uhr |

Wer Im Freien arbeiten will, muss einige Probleme lösen: Sonnenlicht, Internetverbindung, Stromversorgung. Wir geben Tipps und Tricks für die Outdoor-Arbeit.

Laptops, Tablets und Smartphones sind echte Outdoor-Spezialisten, die uns mobil machen sollen: frei von verkabelten, schweren Desktop-PCs können wir arbeiten, wo wir wollen. Aber wenn dem wirklich so ist, warum sehen wir dann in Parks und am See nicht regelmäßig Horden von Büro-Angestellten, die outdoor arbeiten? Einer der wichtigsten Gründe dafür ist wohl: Sie können ihren Bildschirm einfach nicht sehen. Eigentlich muss das aber gar nicht mehr sein. Ein bisschen Planung und das richtige Know-How machen das Outdoor-Arbeiten aber tatsächlich zu einer angenehmen Abwechslung.

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Schattenplätzchen

Beim Outdoor-Arbeiten ist Schatten Ihr bester Freund. Und wenn Sie sich im Vorfeld nicht vorbereitet haben, wahrscheinlich sogar Ihr einziger. Die einzige Möglichkeit, auf vielen LCD-Bildschirmen überhaupt etwas zu erkennen, besteht im Schatten. Als Outdoor-Schattenspender kann so ziemlich alles genutzt werden: vom Baum über Schirme bis hin zu gefalteten Pizzaschachteln, die man sich über den eigenen Kopf legt. Ist absolut kein Schatten in Sicht, versuchen Sie gar nicht erst, Ihr Gerät gegen die Sonne zu halten, um das Licht vom Display zu verbannen; stellen Sie sich stattdessen mit dem Rücken zur Sonne und werfen Sie den Schatten Ihres Kopfes auf das Display. Das bietet zwar nicht allzu viel Sicht, fürs kurze Arbeiten und auf kleinen Bildschirmen wie bei Smartphones reicht es aber, um outdoor zumindest einen Text zu lesen.

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Wenn Sie hingegen regelmäßig outdoor arbeiten, sollten Sie darüber nachdenken, sich einen tragbaren Outdoor-Schattenspender zuzulegen. Eine Firma namens Hoodman bietet beispielsweise zwei clevere Abdeckungen an, die Sie über Ihren Laptopbildschirm spannen und so von allen Seiten vor Sonnenlicht schützen. Zwar sieht der Sonnenschutz etwas seltsam aus - aber wohl kaum seltsamer als Sie, wenn Sie am Strand mit zugekniffenen Augen sitzen und akrobatische Übungen am Laptop vollbringen, um halbwegs akkurat zu arbeiten. Wird der Sonnenschutz nicht mehr gebraucht, lässt er sich flach zusammenfalten und so in jeder Tasche verstauen.

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Spezial-Displays

Wenn Sie ein echter Outdoor-Mensch sind, sollten Sie am besten schon beim Kauf Ihres Laptops zu einem Spezialgerät mit sogenantem Indoor-Outdoor-Display greifen. Das erleichtert das Arbeiten draußen enorm. Ob Ihr Wunschgerät diese Funktion besitzt, klären die Produktspezifikationen: Die Bezeichnungen "I/O", "Outdoor View" oder "Enhanced Outdoor" sollten dann dort zu finden sein. Besonders bei Tablets der älteren Generation ist diese Funktion ausgesprochen populär, einige neuere Modelle verfügen aber auch noch darüber. Einige aktuelle Geräte mit Outdoor-Displays sind der Fujitsu Stylistic Q550, das HP EliteBook 2760p und fast alle Modelle von Panasonics Toughbook-Reihe - und damit zum Arbeiten vor der Tür ideal.

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Ein bisschen mehr Sicht beim Arbeiten im Freien verschaffen auch Farbschemas mit hohem Kontrast - im Idealfall schwarz und weiß. Das Ergebnis ist zwar eine etwas triste Angelegenheit, erleichtert Ihnen aber garantiert die Outdoor-Sicht. Unter Windows 7 öffnen Sie dafür die Systemsteuerung, wechseln zu "Darstellung", "Anzeige" und wählen Sie in der linken Menüleiste "Farbschema ändern". Hier finden Sie neben dem Standard Windows-7-Farbschema auch insgesamt vier spezielle Kontrast-Schemata. Mit welchem davon Sie am besten klarkommen, müssen Sie selbst herausfinden. Gleichzeitig sollte Ihre Bildschirmhelligkeit fürs Outdoor-Arbeiten auf Maximum gestellt sein - auch wenn das stärker an Ihrem Akku saugt. Denken Sie auch darüber nach, zum Arbeiten eventuell die Schriftgröße anzupassen, zum Beispiel auf 120 Prozent. All diese Schritte erledigen Sie ebenfalls im "Anzeige"-Menü der Systemsteuerung.

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