Ratgeber Web-Hosting

Das ist wichtig beim Hosting von Websites

Mittwoch, 13.07.2011 | 11:37 von Hans-Christian Dirscherl
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Sie wollen eine Website veröffentlichen und suchen einen guten Hosting-Anbieter? Wir sagen Ihnen, worauf Sie bei der Auswahl Ihres Hosters achten sollten und welche Fallstricke beim Hosting auf Sie lauern.
Sie wollen als Privatanwender, Freelancer, Selbstständiger oder Kleinunternehmer endlich Ihre eigene Webpräsenz? Eventuell sollte das Hosting ein eigenes Forum und ein Weblog beinhalten, vielleicht mit eingebundenen Videos oder mit einem kleinen Shop? Und natürlich sollten zum Hosting noch einige Mailkonten gehören. Vielleicht haben Sie auch bereits einen Webauftritt bei einem Hoster, der aber nicht mehr zeitgemäß ist und deshalb ersetzt werden soll. Nichts leichter als das, für wenig Geld können Sie das Hosting Ihrer Website schnell realisieren.

Hosting-Tipps: Acht Grundregeln für Sicherheit beim Managed Hosting

Doch bei der Fülle von Hosting-Angeboten fällt die Auswahl des richtigen Hosters schwer. Wir sagen Ihnen, was für Hosting-Angebote es gibt und worauf Sie beim Web-Hosting achten sollten. Und wir erklären Ihnen die wichtigsten Fachbegriffe rund um das Hosting von Webseiten.

Vorüberlegungen: Grundsätzlich haben Sie drei Hosting-Möglichkeiten, um eine Website zu veröffentlichen

Hosting-Möglichkeit 1: Webspace Ihres Internet-Providers als Notlösung

Sie nutzen den Webspace, den Ihnen Ihr Internet-Provider für das Hosting zur Verfügung stellt. Die meisten DSL-Flatrates beinhalten kostenlosen Webspace ohne Aufpreis. Allerdings unterliegen Sie bei diesen inklusiv-Websites meist starken Beschränkungen. Bei Alice beispielsweise bekommen Sie keinen vollwertigen Second-Level-Domain-Namen. Stattdessen lautet die URL Ihres Webauftritts http://homepage.alice.de/benutzername. Das ist nicht nur für die Suchmaschinen-Optimierung schlecht, es sieht auch nicht besonders gut aus und ist kein griffiger, leicht zu merkender Name – speziell für eine Unternehmensseite ist das völlig indiskutabel.

Bei einem T-Home-Angebot wie Call & Surf Comfort ist dagegen eine richtige Second-Level-Domain mit einem von Ihnen frei wählbaren Namen (sofern dieser noch nicht vergeben ist) im Preis enthalten. Doch ohne Aufpreis gibt es bei T-Home Call & Surf weder einen FTP-Zugriff, der für eine ernsthafte Betreuung der Website unverzichtbar ist, noch Skriptsprachen- und Datenbanksupport. Stattdessen kann man sich eine simple Website aus HTML und CSS mit Hilfe von Assistenten zusammenzimmern. Für anspruchsvolle Websites, insbesondere solche mit professionellen Absichten, reicht das nicht. Eine einfache Visitenkarte im Internet ist damit aber durchaus möglich. Für einen Selbstständigen, der lediglich knapp seine Leistungen vorstellen und interessierten Kunden seine Kontaktdaten zeigen möchte, könnte so ein Angebot bereits reichen, zumal es einen für Internetsuchmaschinen griffigen Second-Level-Domain-Namen bietet.

Validierungs-Tools für HTML, CSS & Co.

Hosting-Möglichkeit 2: Gratis-Webspace ist untauglich

Hosting-Anbieter für Gratis-Webspace gibt es in Hülle und Fülle, einen Überblick über diese Hoster finden Sie auf dieser Seite . Doch Vorsicht: Auf einer professionell gestalteten Website hat fremde Werbung, die unter Umständen auch noch aufdringlich platziert ist, nichts zu suchen. Genau so funktioniert aber das Geschäftsmodell von Gratis-Webspace – durch Werbeeinblendungen. Zudem bekommen Sie keine eigene Domain, Ihre Website ist also nur unter dem Namen des Anbieters ergänzt um Ihren Benutzernamen zu finden. Für Internetsuchmaschinen ist diese Art des Hostings schlecht und für einen professionellen Webauftritt völlig unakzeptabel. Obendrein verschwinden solche Gratis-Anbieter mitunter über Nacht – und mit ihnen Ihre Homepage…

Mittwoch, 13.07.2011 | 11:37 von Hans-Christian Dirscherl
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