Windows-Sicherheit

Tipps für Mehrbenutzer-PCs

Mit dem Einrichten eines Standardkontos ist es noch nicht getan. Es gibt im Umgang mit Benutzerkonten und Administratorrechten einiges zu beachten. Zudem haben wir für Sie ein paar hilfreiche Tipps, die den PC-Alltag erleichtern. Systemprogramme starten: Wollen Sie unter Windows XP Benutzerrechte ändern, die Datenträgerverwaltung starten oder Dateien im Windows-Ordner löschen, müssen Sie sich nur als Administrator anmelden. Unter Windows 7 und Vista reicht das meistens nicht. Damit ein Programm in diesen Windows-Versionen wirklich mit Administratorrechten läuft, klicken Sie es mit Rechts an und gehen zu Als Administrator ausführen.
Das gilt auch für den Windows-Explorer und für die mit cmd erreichbare Kommandozeile, sofern Sie damit systemkritische Bereiche bearbeiten möchten.
Das richtige Dateisystem:
Eine saubere Rechtevergabe klappt unter Windows nur, wenn die Festplatte das Dateisystem NTFS verwendet. Prüfen Sie, ob das bei Ihnen der Fall ist: Klicken Sie im Arbeitsplatz oder unter Computer mit Rechts aufs Laufwerk C: und gehen Sie zu den Eigenschaften. Wenn hinter „Dateisystem“ NTFS steht, ist alles in Butter. Falls es sich hingegen um FAT32 handelt A, sollten Sie das Dateisystem umwandeln. Merken Sie sich bei dieser Gelegenheit auch gleich die genaue Bezeichnung des Laufwerks B (hier HD2).
Melden Sie sich mit Administratorrechten an. Unter Windows XP betätigen Sie die Tastenkombination Windowstaste+R. Alternativ gehen Sie zu Start/Ausführen. Nun tippen Sie cmd ein und drücken die Enter-Taste.
Unter Windows 7 oder Vista klicken Sie auf den Startknopf unten links, tippen cmd ein, wählen mit Rechts den gefundenen Eintrag und starten diesen als Administrator.
Sie können sich zuerst über alle Details zum Konvertierbefehl informieren, indem Sie help convert eintippen und Enter drücken A. Um etwa das Laufwerk E: umzuwandeln, tippen Sie convert e: /FS:NTFS B ein, gefolgt von Enter. Es erscheint eine Aufforderung C: „Geben Sie die aktuelle Volumebezeichnung für Laufwerk E: ein:“. Hier ist die Bezeichnung gefragt, die Sie vorher in den Eigenschaften nachgeschaut haben. In unserem Beispiel ist es HD2. Geben Sie dies ein, drücken Sie Enter.
Hinweis: Wenn Sie Laufwerk C: umwandeln, führt Windows dies erst beim nächsten PC-Neustart durch. Handelt es sich wie in unserem Fall um eine andere Partition, erfolgt die Umwandlung sofort – sofern kein anderes Programm darauf zugreift. Sind bei Ihrem PC mehrere Festplatten eingebaut oder ist eine Harddisk in verschiedene Partitionen (Laufwerksbuchstaben) unterteilt, führen Sie den Vorgang auch für diese aus.
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