Gratis-Schutz

Tipp 3: Scanner-Einstellungen optimieren

Mittwoch den 18.03.2009 um 12:25 Uhr

von Benjamin Schischka

Trimmen Sie den Antivir-Scanner auf Schnell &
Sicher.
Vergrößern Trimmen Sie den Antivir-Scanner auf Schnell & Sicher.
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Der beste Kompromiss aus schnell & sicher

In der Scanner-Konfiguration legen Sie zunächst unter „Suche“ fest, welche Dateien Antivir generell durchleuchten soll. „Alle Dateien“ ist sicher, aber langsam – umgekehrt ist die Verwendung von Dateierweiterungslisten schnell, aber relativ unsicher. Den besten Kompromiss stellt die „Intelligente Dateiauswahl“ dar. Besitzer einer Multicore-CPU aktivieren „Optimierter Suchlauf“ für eine bessere Prozessor-Auslastung. Optional und nur für Besitzer schnellerer Hardware zu empfehlen: die Integritätsprüfung von Systemdateien auf Malware-Einfluss. Die Rootkit-Suche nach versteckten Schädlingen ist weniger umfassend als über das Suchprofil (Tipp 5) und daher kein Muss.

Profi-Tipps zu Avira Antivir
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Versteckte Gefahr: Archive

Antivir untersucht auch Archive nach Schädlingen. Das ist sehr wichtig, das Entpacken und Scannen beansprucht jedoch viel Rechenleistung. Obwohl Sie Zeit sparen, wenn Sie „Smart Extensions“ deaktivieren, raten wir davon ab. Ohne die Funktion überspringt Antivir den Scan-Vorgang bei exotischen Archivendungen. Wer ganz sicher sein will (und Zeit hat) schränkt die Rekursionstiefe nicht ein. Dann scannt Antivir auch verschachtelte Archive bis in die letzte Ebene.

Der letzte Schliff

Ausnahmen sollten Sie meiden, da sie ein hohes Risiko darstellen. Für den Punkt „Heuristik“ gilt: Alles aktiviert lassen, da Antivir so auch unbekannte Viren anhand ihres Verhaltens identifizieren kann. Als Erkennungsstufe ist „mittel“ der beste Kompromiss aus Treffern und Fehlalarmen. Für den Bereich „Guard“ gelten die gleichen Einstellungs-Tipps.

Mittwoch den 18.03.2009 um 12:25 Uhr

von Benjamin Schischka

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