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Tintentanks selbst befüllen

04.07.2006 | 11:29 Uhr |

Sie nutzen Ihren Lexmark-Tintenstrahldrucker P915 hauptsächlich dafür, Fotos auszugeben. Dadurch verbrauchen Sie zumindest eine Farbkartusche pro Monat. Um Kosten zu sparen, wollen Sie den Tank mit einer Spritze selbst befüllen. Sie zögern jedoch, da Refills in Eigenregie den Drucker ruinieren können. Wer beim Auffüllen von Tintenkartuschen umsichtig handelt, kann das Risiko für den Drucker minimieren, ganz ausschließen lassen sich Schäden nicht. Wir sagen Ihnen, worauf Sie achten müssen.

Anforderung:

Profi

Zeitaufwand:

Hoch

Problem:

Sie nutzen Ihren Lexmark-Tintenstrahldrucker P915 hauptsächlich dafür, Fotos auszugeben. Dadurch verbrauchen Sie zumindest eine Farbkartusche pro Monat. Um Kosten zu sparen, wollen Sie den Tank mit einer Spritze selbst befüllen. Sie zögern jedoch, da Refills in Eigenregie den Drucker ruinieren können.

Lösung:

Wer beim Auffüllen von Tintenkartuschen umsichtig handelt, kann das Risiko für den Drucker minimieren, ganz ausschließen lassen sich Schäden nicht. Das größte Problem ist Tinte, die aus der wiederbefüllten Kartusche ausläuft und so die Elektronik des Geräts schädigt. Wie Sie Kartuschen richtig befüllen, lesen Sie in unserem Artikel :„Supergünstig: Tintennachschub per Spritze“ . Hier finden Sie auch Anbieter, die Refill-Lösungen für Ihren Drucker haben.

Für das Befüllen gibt es keine Universalanleitung. Jeder Hersteller legt aber seinem Set ein Infoblatt bei. Bei der Lexmark-Kartusche Nr. 33, die unter anderem im Modell P915 steckt, gehen Sie folgendermaßen vor: Entfernen Sie den Aufkleber auf der Kartusche. Sie sehen jetzt drei Öffnungen, je eine für Cyan, Magenta und Gelb. Befüllen Sie nacheinander die einzelnen Farbkammern mit der jeweiligen Farbe

Führen Sie dazu die Kanüle knapp einen Zentimeter in den Schwamm ein. Ziehen Sie beim Befüllen die
Spritze langsam heraus, damit sich die Tinte gleichmäßig verteilen kann. Nach der Aktion müssen Sie die Löcher luftdicht verschließen, beispielsweise mit Klarsichtfilm. Stellen Sie dann den Tank mit dem Druckkopf nach unten auf ein Blatt Küchenkrepp, so dass überschüssige Tinte auslaufen kann (siehe Online- Artikel).

Setzen Sie die Patrone anschließend zurück in den Drucker. Warten Sie noch mindestes eine Stunde, damit sich die Tinte im Schwamm verteilen kann. Ansonsten könnten weiße Streifen den Ausdruck verunstalten. Vor dem ersten Druckauftrag aktivieren Sie die Düsenreinigung des Druckers etwa drei Mal. Sie finden sie im Treibermenü, beim Lexmark P915 etwa unter „Optionen, Problemlösung, Wartung“. Die Tintenfüllstandsanzeige im Treiber des P915 lässt sich übrigens nicht zurücksetzen, sie zeigt weiter einen leeren Tank. Ausdrucken können Sie aber problemlos. Lexmark fertigt seine Kartuschen für den einmaligen Gebrauch. Nach etwa zwei Refills ist der Druckkopf verschlissen. Entweder löst er sich vom Tank – oder Sie erhalten weiße Streifen im Ausdruck, gegen die auch die Düsenreinigung nicht hilft.

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