Sie können Ihren Rechner auch mit einer Hardware-Firewall schützen. Die Vorteile: So lassen sich gleichzeitig mehrere Rechner sichern. Hardware-Firewalls beeinträchtigen nicht die Systemleistung, da man sie zwischen PC und Internet-Anschluss schaltet. Sie funktionieren unabhängig vom eingesetzten Betriebssystem. Gut ausgestattete Hardware-Firewalls bieten für kleine Netzwerke nützliche Funktionen wie DHCP-(Dynamic Host Configuration Protocol) und NAT-Server (Network Address Translation).
Der Nachteil: Sie sind teuer. Die Konfiguration der Geräte ist meist aufwendig. Und völlige Sicherheit bieten auch Hardware-Firewalls nicht. Sie lassen beispielsweise Schadensprogramme Daten ins Internet senden, die eine verschlüsselte Verbindung nutzen. Eine Hardware-Firewall allein reicht deshalb für optimalen Schutz nicht aus. Zusätzlich sollten auch eine Desktop-Firewall und ein Antiviren- Programm zum Einsatz kommen.
Fazit: Für Privatanwender ist der Einsatz einer Hardware-Firewall purer Luxus. Wer sich das gönnt, sollte auf zusätzliche Software-Schutzprogramme dennoch nicht verzichten. Übrigens: Mittlerweile bieten etliche DSL-Modems Funktionen einer Firewall. Auch preisgünstigere Hardware-Firewalls, etwa von Alphashield (129 Euro), werben um die Gunst der Privatanwender.
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