Gute Apps, schlechte Apps

Testkriterium 1: Benutzerfreundlichkeit

Freitag, 15.04.2011 | 11:55 von Daniel Behrens
Die Testdisziplin „Benutzerfreundlichkeit“ ist im Grunde selbsterklärend. Hier wird der funktionale Gesamteindruck der App getestet. Dabei wird geprüft, ob die Menüführung auf Anhieb nachvollziehbar ist und ob der Nutzer aus jeder Ebene die Hauptfunktionen der App ansteuern kann. Weiterhin werden Aspekte wie die Auffindbarkeit wichtiger Elemente oder die Reaktionszeiten der App beurteilt.

Negativbeispiel aus unseren bisherigen App-Tests ist das Video-Abspielprogramm TouchPlayer für Android . Problematisch erwies sich im Test das Menü, das während des Abspielens automatisch auftaucht, danach aber nur noch sporadisch auf Eingaben reagiert.

Ein weiteres Negativbeispiel ist die Dateiverwaltung eFile - File Manager für Android , dem die Tester bescheinigen: „Der Überblick über die teils sehr verschachtelten Dateien geht Anfängern schnell verloren. An dieser Stelle besteht [...] Optimierungsbedarf.“

Die Word- und Excel-kompatible iPhone-App Office² 3.6.4 macht vor, wie es sein soll: „Das Öffnen, Betrachten, Verändern und Erstellen von Dateien funktioniert überaus intuitiv und ist damit auch für Nutzer mit wenig Erfahrung sofort verständlich.“

Auch für die iPhone-App Bluetooth Fileshare 2.32 gab es Lob: „Der Austausch von Medien aller Art zwischen iPhone-Geräten, aber auch zwischen iPhone und PC ist mit Bluetooth Fileshare leicht und schnell zugleich. Besonders für unerfahrene Benutzer [...] gut geeignet…“

Die iPhone-App Xing 3.0.1 des gleichnamigen sozialen Business-Netzwerks stach im Test in puncto „Benutzerfreundlichkeit“ ebenfalls positiv hervor und erhielt in dieser Disziplin daher die Zwischennote 1,15.

Freitag, 15.04.2011 | 11:55 von Daniel Behrens
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