02.02.2012, 10:00

Matthias Schwindt

Android-Sicherheit

Test: Norton Mobile Security und avast! Mobile Security mit Theft Aware

Duell: Norton Mobile Security gegen avast! Mobile Security. Zwei Sicherheits-Apps für Android ©iStockphoto.com/alexsl

Mit Norton Mobile Security bietet Symantec eine Sicherheitslösung für Android-Smartphones an. Eine Alternative dazu ist avast! Mobile Security mit dem bekannten Theft Aware. PC-WELT hat beide Schutzprogramme getestet.
Die Sicherheit von Smartphones, speziell von Android-Geräten, wird immer wieder in den Medien thematisiert. Spionage-Tools, Viren und Trojaner sollen überall lauern, so sagen es uns zumindest immer neue Studien, die meist von Herstellern von Sicherheitssoftware stammen – ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Ob das Panikmache zur Verbesserung der Umsätze der Sicherheitsfirmen ist, oder ob die Viren-Gefahr für Android-Smartphones wirklich so groß ist, lässt sich schwer einschätzen.
Fest steht: Um die Sicherheit der eigenen mobilen Geräte und der darauf gespeicherten persönlichen Daten sollte sich jeder Nutzer Gedanken machen. Wie Sie Sicherheitssoftware unterstützen kann, und wo der Anwender selbst gefragt ist, erläutert dieser Artikel am Beispiel von Norton Mobile Security und avast! Mobile Security, in das die bekannte Schutzlösung Anti-Theft integriert ist.

Grundsicherheit für Android ohne zusätzliche Tools

Erster Schritt zu mehr Sicherheit auf dem Android-Smartphone und Android-Tablet-PC: Nutzen Sie die Standard-Möglichkeiten, die Ihnen Android bietet. Als wichtigstes ist hier die Bildschirmsperre zu nennen. Entweder verwenden Sie hierfür einen Zahlencode (PIN) oder das praktische Entsperrmuster.
Verlieren Sie das Smartphone oder wird es Ihnen gar gestohlen, ist in jedem Fall erst mal die teure Hardware weg. Aber auch um die auf dem Androiden gespeicherten persönlichen Daten sollten Sie sich Sorgen machen. Wichtig ist in diesem Fall ein gut funktionierendes Sicherheitstool, um den Schaden so gering wie möglich zu halten.

Verlorenes Smartphone aus der Ferne sperren

Als erste Maßnahme sollte das Telefon aus der Ferne gesperrt werden. Anschließend kann man über eine Ortungsfunktion einen Versuch unternehmen, das Telefon wieder zu finden. Ist das nicht erfolgreich, löschen Sie alle persönlichen Daten aus der Ferne - sowohl vom Gerät als auch von der Speicherkarte.

Norton Mobile Security

Ein Sicherheitstool, welches Fernsperrung und Ortungsfunktion beherrscht, ist Norton Mobile Security. In der kostenlosen LITE-Version enthält das Norton Tool neben der SMS Anti-Theft-Funktion auch einen Anti-Malware-Scanner. Mit SMS Anti-Theft geben Sie nach einem persönlichen Kennwort eine oder mehrere Handynummern von guten Freunden oder von Ihrem Zwei-Handy ein. Ab sofort lässt sich das vermisste Smartphone durch das passende SMS-Kommando von diesem anderen Handy wiederfinden oder zumindest sperren.
Mehr Sicherheit gibt es nur gegen Bezahlung
Um auch über das Internet auf Ihr Telefon zugreifen zu können oder um die Daten darauf zu löschen, benötigen Sie allerdings Norton Mobile Security mit vollem Funktionsumfang. Diese kostet im deutschen Android Market stolze 25,40 Euro pro Jahr.
Das Upgrade erfolgt aus der LITE Version heraus als In-App-Kauf. Die Lizenz gilt nur für das Gerät, von dem aus der Kauf erfolgte. Ärgerlich: Wird während der Laufzeit das Smartphone gewechselt, kann die Lizenz nicht auf das neue Telefon übernommen werden. Mit dem Kauf sind die Funktionen Web Anti-Theft, Blockieren von Anrufen und SMS sowie Internetschutz freigeschaltet.
Web Anti-Theft ist zwar prinzipiell gut. Leider hat es aber zwei Schwachstellen. Zum einen ist das passende Plugin noch getrennt aus dem Android Market herunterzuladen und zu installieren. Zum anderen war die Webseite für die Online-Sicherheits-Funktionen während dem mehrwöchigen Testzeitraum gelegentlich nur sehr langsam oder überhaupt nicht erreichbar.

Hinzu kommt, dass Anti-Theft-Funktionen natürlich nur so lange wirksam sind wie die Sicherheitsapp auf dem Gerät aktiv ist. Norton macht es dem Dieb hier aber recht einfach. Das Programm liegt ganz offen und für jeden erkennbar im Programmstarter. Auch lässt es sich ohne Schwierigkeiten deinstallieren. Zumindest die Verschleierung durch einen frei wählbaren Namen und ein anderes Icon wären wünschenswert.
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