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Test: Die besten Gaming-Headsets

13.04.2017 | 11:11 Uhr |

Von günstig bis Luxus-Klasse: Wir haben für Sie die besten PC-Gaming-Headsets von Beyerdynamic, Cougar, Creative, Razer, Roccat und Sharkoon im Test.

Jede halbwegs namhafte Firma lässt es sich nicht nehmen, Gaming-Mäuse und mechanische Tastaturen für Spieler auf den Markt zu werfen. Nun sind die Headsets dran – und es sind viele. Headset-Tests gibt es im Netz etliche. Doch ihnen fehlt ein direkter Vergleich – denn sich selbst einen Überblick zu verschaffen und alle Details zu recherchieren, kann eine Ewigkeit dauern. Dabei wollen die meisten doch nur wissen: "Ich habe den Betrag X, welches Gaming-Headset ist das Beste für diese Summe?". Wir haben die Antwort für Sie! Wer es eilig hat, kann sich alle getesteten Geräte auch in folgender Bildergalerie ansehen, inklusive Kurz-Fazit & Link zum besten Preis:

Doch bevor Sie sich diesen Vergleichstest durchlesen, möchten wir auf folgendes hinweisen: Die Empfindung eines Klangbildes ist eine sehr subjektive Sache, bei dem es sehr auf die einzelne Person ankommt. Deshalb kann es durchaus passieren, dass Ihnen unsere Modelle in Sachen Audiowiedergabe nicht gänzlich zusagen. Deshalb unser Tipp: Probieren Sie das gewünschte Gaming-Headset vor dem Kauf aus. Beispielsweise bei Freunden, auf Messen oder im Elektromarkt.

Sechs Gaming-Headsets im Vergleichs-Test

Die richtige Passform fürs Gaming-Headset

Bei den meisten Headsets für Gamer handelt es sich um sogenannte Over-Ear-Modelle, die die Ohren also komplett umschließen. Auf diese Weise erfolgt nicht nur eine gute Abschirmung von Geräuschen der Außenwelt, sondern das Gewicht der Kopfhörer kann sich aufgrund der größeren Auflagefläche besser verteilen. Das Ergebnis ist ein meist angenehmerer Sitz.

Velours-Überzüge für die Polster sorgen für weniger heiße Ohren, schotten Sie dafür aber nicht ganz so gut von Umgebungsgeräuschen ab wie (Kunst-)Lederüberzüge. Bei letzteren kommen Sie dafür in der Regel schneller ins Schwitzen. On-Ear-Headsets sitzen eher auf dem Ohr, isolieren etwas weniger gut als Over-Ear-Versionen und führen vor allem bei Brillenträgern zu Druckschmerzen.

Bei Surround-Sound lassen sich auch die einzelnen Kanäle einstellen.
Vergrößern Bei Surround-Sound lassen sich auch die einzelnen Kanäle einstellen.

Raumklang: Virtuell oder "echt"?

Raumklang erlaubt es, Gegner in Spielen räumlich zu orten, um entsprechend reagieren zu können und bietet eine stärkere Immersion ins Spielgeschehen, also das "Mittendrin-Gefühl". Einige Hersteller haben Modelle mit "echtem Surround-Sound" im Portfolio, da sie gleich mehrere, kleinere Audiotreiber innerhalb einer einzelnen Ohrmuschel verbauen. Doch in der Regel fehlt diesen kleinen Lautsprechern die Kraft für eine ordentliche Wiedergabe. Des Weiteren kann gar kein korrekter Raumklang entstehen, wenn die Treiber nur wenige Zentimeter voneinander entfernt sind.

Surround-Sound für Stereo-Kopfhörer nachrüsten

Virtueller Raumklang klingt also meistens echter, da er durch die Modulation unterschiedlicher Frequenzen entsteht, die unser Gehirn auch entsprechend verarbeiten und zuordnen kann. 

Die Wahl des Anschlusses

Einige Gaming-Headsets lassen sich nur via USB an den PC anschließen, da sie über eine eigene, digitale Klangverarbeitung verfügen (DSP, Digital Sound Processing) und auf diese Weise den bestmöglichen Sound bieten möchten. Verfügen Sie lediglich über eine herkömmliche Onboard-Sound-Lösung, dann ist das nicht immer verkehrt. Das bietet sich zum Beispiel auch an, wenn Sie ein Lautstprecher-Set am Computer angesteckt haben - so können sie einfach zwischen den Quellen wechseln.

Mit Hilfe von Adaptern lassen sich Klinken-Headsets auch via USB an den PC anschließen.
Vergrößern Mit Hilfe von Adaptern lassen sich Klinken-Headsets auch via USB an den PC anschließen.
© Logitech

Wenn Sie die Kopfhörer aber auch an der Spielekonsole oder am Smartphone nutzen möchten, dann ist der Anschluss via USB nicht oder nur eingeschränkt möglich. Achten Sie in diesem Fall auf einen Anschluss via Klinke (3,5 Millimeter). Das sollten Sie auch, wenn in Ihrem Rechner eine hochwertige Soundverarbeitung wie ein USB-Audiointerface oder eine Soundkarte zum Einsatz kommen.

Worauf Sie beim Gaming-Headset-Kauf noch achten sollten

Neben dem Tragekomfort, der Klang-Technik und den Anschlüssen sollten Sie auf eine robuste respektive hochwertige Verarbeitung achten. Häufig belastete Bauteile wie die Haltegabeln oder das Kopfband sind idealerweise aus Aluminium oder einem anderen, massiven Material. Des Weiteren sind Kabelfernbedienungen oder Bedienelemente an den Ohrmuscheln ein Zusatzkomfort, um schnell das Mikrofon stummzuschalten oder die Lautstärke zu regeln. Ein geflochtenes (gesleevtes) Anschlusskabel ist außerdem noch haltbarer als reine Kunststoffkabel.

Eine Kabelfernbedienung bietet grundlegende Steuerelemente an.
Vergrößern Eine Kabelfernbedienung bietet grundlegende Steuerelemente an.
© Sharkoon

Auf den folgenden sechs Seiten dieses Praxis-Tests stellen wir Ihnen jetzt jedes Gaming-Headset im Detail vor. Dabei verraten wir Ihnen auch, was die Stärken und Schwächen der Modelle sind und für welchen Gamer-Typ sie sich eignen. Um das Inhaltsverzeichnis zu öffnen, klicken Sie auf den grauen v-Button rechts neben "Seite 1 von 7".

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