DSL-Check und -Tuning
Tempofalle: Wie genau sind Geschwindigkeitstests?
Die erste Voraussetzung für zuverlässige Resultate ist, dass die Test-Server mit hoher Geschwindigkeit ans Internet angebunden sind. Das zweite Kriterium betrifft die Messmethode. Manche Dienste nutzen Javascripts für die Geschwindigkeitsbestimmung. Die Scripts laden eine Datei vom Test-Server und berechnen aus Start- und Endzeit der Übertragung sowie der Dateigröße die Geschwindigkeit. Problematisch hierbei ist, dass bereits ein kurzer Tempoabfall während der Übertragung das Gesamtergebnis verfälscht. Etwas fortgeschrittenere Tests laden daher mehrere Dateien unterschiedlicher Größe hintereinander herunter, messen für jede einzeln die Geschwindigkeit und errechnen aus allen Werten einen Durchschnitt. Ein Problem bleibt aber bestehen: Javascripts werden je nach Browser und Browserversion unterschiedlich schnell ausgeführt. Den Unterschied versuchen manche Anbieter rechnerisch durch einen Multiplikator auszugleichen, den sie für jede Browser-Variante ermittelt haben. Ungenauigkeiten sind hierbei nicht auszuschließen.
Die Macher von www.speedmeter.de und www.speed.io umgehen das Problem durch den Einsatz der Flash-Technologie. Statt eines Javascripts nimmt ein kleines Programm die Messung vor, das vom Adobe-Flash-Player im Browser ausgeführt wird. Der Player ist auf so gut wie jedem PC vorhanden. Flash-Anwendungen laufen in jedem Browser mit der gleichen Geschwindigkeit ab. Zudem nutzen Speedmeter.de und Speed.io weitere Vorteile der Flash-Technologie aus: Zum einen übertragen sie mehrere Testdateien von unterschiedlichen Servern parallel statt hintereinander. Lässt das Tempo eines Servers zwischendrin leicht nach, wird die Lücke von einem der parallelen Downloads ausgefüllt.
Zum anderen misst die Flash-Anwendung kontinuierlich bis zu 100 Mal in der Sekunde die Geschwindigkeit, statt nur aus Anfangs- und Endzeit einen Wert zu kalkulieren. Zwischenmessungen mit zu starken Abweichungen werden im Endergebnis ignoriert. Ein weiteres Detail: Die beiden Dienste nutzen zusätzlich Kapazitäten eines leistungsfähigen Hochgeschwindigkeits-Serververbunds. Damit ist sichergestellt, dass immer auch ein Test-Server in geographischer Nähe des Anwenders mit von der Partie ist.


19.02.12
Bei Ihrem Rat darauf zu achten, daß die Telefonleitung im Haus mindestens einen Querschnitt von 06-08 mm hat, ist Ihnen ein Fehler unterlaufen.
Bei Telefonleitungen, wird anders als bei Stromversorgungsleitungen, nicht der Querschnitt sondern der Durchmesser angegeben. Zudem haben die für eine Verkabelung im Haus, maximal einen Durchmesser von 0,6 mm. Dickere Leitungen sind unüblich und dürften daher nicht zu beschaffen sein. Im öffentlichen Kabelnetz der Telekom sind die Erdkabel 0,4 oder 0,6 mm stark. Auch dort sind allenfalls alte Fernkabel mit stärkerem Durchmesse zu finden.
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19.02.12
Ab dem Übergabepunkt im Haus sollte das Kabel direkt zur 1. TAE führen, und möglichst wenig Beeinflussung aufweisen.
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21.02.12
Es ist die Länge zum DSLAM, der kann auch Outdoor sitzen.
Lutz
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21.02.12
Das ist dann quasi die Vermittlungsstelle, vor allem im NGN.
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