Tempo-Vergleich 2012

Der schnellste Browser für das Web

Freitag den 14.09.2012 um 11:35 Uhr

von Nikolai Zotow

Bildergalerie öffnen Nur der schnellste Browser kann die Krone ergattern.
© istockphoto.com/firstsignal
Ob Firefox, Internet Explorer, Chrome, Opera oder Safari – Internetseiten anzeigen können alle. Aber wer schafft das am schnellsten? Wir vergleichen die aktuellen Browser.
Welche Browser gibt es und was macht einen schnellen Browser aus? Der Marktanteil des Internet Explorers erreichte noch vor einigen Jahren Marken von um die 80 %. Mittlerweile haben ihn andere Browser in puncto Beliebtheit überholt. Der Internetseite Webmasterpro zufolge hält Mozilla Firefox den ersten Platz mit 44,6 % Marktanteil, gefolgt mit einigem Abstand vom Internet Explorer, der es auf 28,3 % bringt. Auf dem dritten Rang findet sich Googles Chrome mit 10,1 % Anteil. Die restlichen Browser haben wie etwa Mobile Safari (5,8 %), Safari (5,4 %), Android Browser (2,6 %) und Opera (2,3 %) nur einstellige Werte. Diese Werte beziehen sich auf den deutschen Markt. International hat hingegen der Browser Chrome mit 29,15 % die Nase leicht vorn vor dem Internet Explorer mit 28,87 %. (Quelle: Statcounter, Mai 2012)

Die beliebtesten fünf Internet-Browser

Firefox: Der Open-Source-Browser der Mozilla-Stiftung ist der derzeit beliebteste Browser auf dem deutschen Markt. Bequem ist die Synchronisierungsfunktion von Firefox. Damit können Sie die Optionen zwischen den Firefox-Installationen, die sich auf verschiedenen Rechnern befinden, abgleichen.

Internet Explorer: Der Internet Explorer von Microsoft dominierte den Markt für lange Zeit. Heute kann der zweitbeliebteste Browser besonders dann punkten, wenn Sie Microsoft-Angebote wie zum Beispiel Office 365 oder die Live-Dienste nutzen wollen.

Chrome: Der Browser des Suchmaschinenanbieters Google ist für Windows, Linux, Mac OS X und Android (ab Version 3) erhältlich. Einer seiner Vorteile ist, dass Sie – ähnlich wie bei Firefox – Inhalte und Anwendungen von Chrome von einem auf den anderen Rechner synchronisieren können. Sie brauchen lediglich eine Googlemail-Adresse dafür.

Opera: Ein Nischendasein führt Opera . Der Browser bot zwar als Erster mit dem Tab-Browsing die Darstellung von Webseiten als Registerkarten und kam auch als einer der Ersten mit einem Pop-up-Blocker, konnte sich jedoch nie auf breiter Basis durchsetzen.

Safari: Für Windows gibt es Safari seit 2007. Sein Hauptanwendungsgebiet bleibt jedoch die Apple-Plattform, da er dort als Standard-Browser definiert ist. Im Windows-Markt ist er – ähnlich wie Opera – nur spärlich vertreten.

Wer ist der schnellste Internet-Browser?
Wir haben den Internet Explorer, Mozilla Firefox, Google Chrome, Opera und Safari auf ihre Geschwindigkeit hin mit dem Benchmarktest Peacekeeper von Futuremark getestet, wobei die Punkte die Geschwindigkeit ausdrücken, mit der der entsprechende Browser Javascript-Befehle abarbeitet. Dabei gibt die Punktzahl Auskunft über Operationen oder gerenderte Frames pro Sekunde. Der Test ergibt ein eindeutiges Bild mit erheblichen Unterschieden.

Am gemütlichsten arbeitet Microsofts Internet Explorer 9 mit einer erreichten Punktzahl von 1131. Schneller schneidet Apples Safari 5.1.7 ab. Es erreicht mit 1237 immerhin 106 Punkte mehr. Mit einem Abstand von 61 Punkten (1298) ist Firefox 13.0.1 der Dritte im Vergleich. Der zweite Platz gebührt Opera, dessen Hersteller Geschwindigkeit auf ihre Fahne schreiben: Opera erzielt immerhin 1525 Punkte. Der schnellste Browser ist Googles Chrome 19.0.1084.46, der auf 2028 Punkte kommt und somit fast doppelt so schnell ist wie der Internet Explorer und Mozilla Firefox. Damit entscheidet der Browser des Suchmaschinenanbieters das Rennen klar für sich.

Freitag den 14.09.2012 um 11:35 Uhr

von Nikolai Zotow

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (15)
  • Nikolai Zotow 16:00 | 24.09.2012

    Sorry...

    Der Firefox-Browser beruht natürlich nicht auf Java. Das war ein Recherche-Fehler, der natürlich – wenn auch selten – passieren kann. Getestet wurde ein aktueller Browser, die richtige Version haben wir im Text genannt. In der Grafik ist uns leider ein Fehler unterlaufen. Grundlage des Tests war aber die damals aktuelle Version. Mittlerweile haben wir den Beitrag korrigiert und bitten Sie um Nachsicht.

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  • dnalor1968 18:37 | 19.09.2012

    Jaja, dann warten wir halt mal ab.

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  • P.A.C.O. 15:23 | 19.09.2012

    Zitat: PK --PCWELT--
    Hi,

    der Kollege hat natürlich eine jüngere Version von Firefox getestet und die Infografik war also falsch. Ich habe mal die Grafik entfernt. Ansonsten wird der Test natürlich regelmäßig aktualisiert und demnächst werden also dann auch die jüngeren Browser-Versionen berücksichtigt.



    Naaaatüüüürlich....

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  • PK --PCWELT-- 15:21 | 19.09.2012

    Falsche Infografik

    Hi,

    der Kollege hat natürlich eine jüngere Version von Firefox getestet und die Infografik war also falsch. Ich habe mal die Grafik entfernt. Ansonsten wird der Test natürlich regelmäßig aktualisiert und demnächst werden also dann auch die jüngeren Browser-Versionen berücksichtigt.

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  • Feuerfux 22:21 | 14.09.2012

    Jupp. Wobei man fairerweise sagen muss, dass das Recycling bei dem Artikel grds nicht tragisch wäre, da sich die Add-Ons idR ohnehin nicht ändern und die Klickstrecke ansonsten mit etwas Pflege leicht up to date gehalten werden könnte. Das Problemchen mit der Überschrift können wir ändern...

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