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Technik-Trends bei Laptops, PCs und Konsolen

01.02.2013 | 10:00 Uhr |

Das Jahr 2013 könnte uns nicht nur schnellere Micro-PCs, sondern auch komfortablere Bedienkonzepte für Ultrabooks und Co. bescheren. Wir stellen die neue Technik vor.

Denn mit Touch hört die Innovation nicht auf, sondern ist lediglich ein weiterer Schritt in Richtung bequemer und intuitiver Steuerung – Sprachbefehle, Lagesensoren oder auch komplett ohne Sensoren. Selbst die kommenden Spielekonsolen setzen darauf.

Micro-PCs: Raspberry Pi ist nur der erste Schritt
Wie viel Rechenpower auf kleinster Fläche Platz finden kann, beweist Raspberry Pi. Auf einer Platine von der Größe einer Kreditkarte verbauen die Entwickler ein Ein-Chip-System, das vor allem experimentierfreudige Bastler ansprechen möchte. Die Zukunft der Micro-PCs ist absehbar: bei gleichbleibender Größe die Rechenkraft steigern. Das erreichen die Entwickler mit immer kraftvolleren Mehrkern-CPUs und flotten Flashspeicher-Bausteinen. Ist die Hürde der aufkommenden Abwärme der Komponenten erst einmal genommen, steht schnelleren Micro-PCs nichts mehr im Weg.

Ultrabooks: Die neue Art der Steuerung
Intel spielt mit dem Gedanken, Ultrabooks eine Sprachsteuerung zu verpassen, wie wir sie von Apples Siri her kennen. So soll der Nutzer zukünftig per Sprachbefehl E-Mails verfassen und verschicken oder auch Anwendungen aufrufen können. Eher für Spieler ist folgende Idee: Dank verbauter Lagesensoren sollen sich Spiele mit Hilfe der aktuellen Position des Ultrabooks steuern lassen. Beide Trends sollten nicht lange auf sich warten lassen, denn die Hardware ist bereits vorhanden und auch schon auf Tablets im Einsatz.

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Das Steuern des PCs ist mit Microsoft Soundwave auch ohne spezielle Sensoren möglich.
Vergrößern Das Steuern des PCs ist mit Microsoft Soundwave auch ohne spezielle Sensoren möglich.
© Microsoft

Bei den Touch-PCs könnte die Webcam entscheidend sein. Denn mit Hilfe von Microsofts Kinect lässt sich der PC völlig ohne Berührungen steuern – völlig entgegen dem Trend der Touchscreens. Eine weitere Revolution kommt ebenfalls von Microsoft und nennt sich Soundwave. Diese Technik setzt lediglich ein Mikrofon und Lautsprecher voraus und nutzt den sogenannten Doppler-Effekt. Die aufwirbelnden Frequenzwellen nutzt der Effekt aus, um die Bewegungen schlussendlich umzusetzen. Besonders produktiv sind die beiden Techniken aber nicht.
Die nächste Generation der Spielekonsolen
Es gibt viele Gerüchte über die kommenden Konsolengenerationen, jedoch sind folgende sehr wahrscheinlich: So sollen Nintendo, Microsoft und Sony verstärkt auf Bewegungssteuerung setzen und viel mehr mobile Geräte mit in das Spielgeschehen einbeziehen – inklusive neuester Technik, versteht sich! Allerdings wird die Hardware der neuen Konsolen zum Erscheinungstermin gegenüber dem PC technisch schon veraltet sein.

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