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Mehrbenutzermodus für Tabellen in Open Office 3.0

22.10.2008 | 10:01 Uhr |

Das gemeinsame Bearbeiten von Tabellen kann viel Arbeit sparen. Die neue Open-Office-Version bringt die richtigen Funktionen fürs Teamwork mit Calc mit.

Tabellen eignen sich gut zum Erstellen von Übersichten, beispielsweise für die Belegung von Hotelzimmern. Umso besser, wenn solche Tabellen auch eine gemeinsame Bearbeitung zulassen und alle Benutzer stets auf dem aktuellen Stand sind. Bisher ließ sich derartiges Teamwork nur mit Hilfe von Groupware-Lösungen umsetzen. Für das schlichte Bearbeiten von Tabellen im Mehrbenutzermodus sind diese aber meist überdimensioniert. Der Einarbeitungsaufwand steht in keinem Verhältnis zum späteren Nutzen.

Open Office 3.0 verspricht hier Abhilfe und ermöglicht mehreren Benutzern Zugang zu einem Calc-Dokument. Die Funktion lässt sich mit der aktuellen Betaversion 2 bereits ausprobieren. Open Office 3.0 in der aktuellen Version Beta 2 steht unter http://de.openoffice.org zum Download bereit.

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Wir zeigen Ihnen im Folgenden die Einrichtung unter Open Suse, in anderen Distributionen greifen Sie statt auf Yast auf die distributionseigenen Einrichtungs-Tools zurück und gehen analog vor.

Mini-Groupware

Die hier vorgestellte Methode des Tabellen-Teamworks hat den Vorteil, dass Sie dafür keine herkömmliche Groupware-Lösung brauchen. Den direkten Zugriff auf lokal gespeicherte Dateien über ein Netzwerk ermöglicht das Unix-Netzwerkprotokoll NFS (Network File System).

Den NFS-Server richten Sie auf dem PC ein, auf dessen Festplatte die gemeinsam genutzten Tabellen gespeichert werden sollen. Andere Rechner, deren Nutzer auf diese Tabellen zugreifen sollen, benötigen nur einen NFS-Client.

Die minimale Sicherheitsanforderung ist ein DSL-Router, der das lokale Netzwerk nach außen abschottet. Eventuell müssen Sie auf Ihrem Router noch die Kommunikation zwischen Rechnern im Netzwerk freigeben. Hinweise dazu finden Sie in der Dokumentation zur Hardware. Stellen Sie sicher, dass der für NFS genutzte Port auf dem Router für das Internet blockiert ist. Bei höheren Sicherheitsanforderungen sind zwei Netzwerkkarten pro Rechner empfehlenswert, eine für die interne Kommunikation und eine für den Internet-Zugang. Auf diese Weise können Sie zwei unterschiedliche Firewall-Konfigurationen verwenden.

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