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Radio aus dem Internet

20.11.2009 | 10:00 Uhr |

Genau die Musik hören, die man will: Webradio macht es möglich – und zwar ohne das Geplapper von aufgekratzten Moderatoren. Wie Sie die besten Sender finden und wie der Hörgenuss besonders komfortabel wird, erfahren Sie bei uns.

Das wahre Wunderland der Musik: Radiofreunde müssen sich nicht mit dem Angebot der terrestrischen Sender zufriedengeben, das meist am Massengeschmack ausgerichtet und auf die Dauer langweilig ist. Im Internet bieten Tausende von Radiosendern Spartenprogramme – und das meist ohne störende Moderation. Musik aus den 80ern, Techno, Jazz, Klassik und Hip-Hop: Im Web ist für (fast) jeden etwas dabei. Auch Fans von Wortbeiträgen rund um Kunst und Kultur kommen auf ihre Kosten. Einer aktuellen Umfrage zufolge hören bereits heute knapp 16 Millionen Deutsche auch Radio übers Internet. Vor allem bei jungen Leuten ist der Musikspaß aus dem weltweiten Datennetz beliebt.
Mit und ohne PC: Ihre Lieblingssendungen können Sie am Computer hören, und zwar über die Website des Radiosenders oder über spezielle Tools . Es geht aber auch ohne PC, indem Sie einen Webradio-Empfänger in Ihr Netzwerk einbinden. Wir nennen Ihnen die Vor- und Nachteile der beiden Verfahren und helfen Ihnen, die besten Sender im Netz zu finden. Natürlich erfahren Sie auch, wie Sie Songs aufzeichnen und so schnell an eine kostenlose Musiksammlung kommen.

Radio hören am PC: Besserer Klang über die Hi-Fi-Anlage
Für Webradio brauchen Sie nicht unbedingt die neueste PC-Generation. Eine CPU mit 1 GHz Taktfrequenz, 256 MB Arbeitsspeicher und ein Soundchip auf der Hauptplatine genügen vollkommen. Sie können also auch einen ausgedienten Rechner einsetzen oder Ihr Netbook für den Radiogenuss einsetzen. Für einen besseren Klang stellen Sie den PC in der Nähe Ihrer Stereo-Anlage auf und verbinden ihn mit dem Verstärker. Sie benötigen lediglich ein Kabel mit einem 3,5-mm-Klinkenstecker auf der einen und zwei Cinch-Steckern auf der anderen Seite (rund 5 Euro im Fachhandel). Der Klinkenstecker kommt in den Lautsprecherausgang der Soundkarte. Den anderen Stecker schließen Sie an einen freien Eingang Ihres Verstärkers an. Für überdurchschnittlich gute Soundkarten (etwa ab 80 Euro) lohnt sich ein Kabel mit vergoldeten Steckern – das kostet dann etwa 20 Euro.
Sinnvoll nur mit Flat: Wichtiger als die PC-Ausstattung ist der Internet-Anschluss – denn ohne aktive Verbindung kein Webradio. Zwingend notwendig ist ein DSL-Anschluss mit Internet-Flatrate. Sonst geht der Online-Radiospaß schnell ins Geld. Zweitrangig ist das Tempo: Eine DSL-1000-Verbindung reicht völlig aus, und selbst damit können Sie parallel einen Download ausführen, ohne dass die Musik ins Stocken kommt. Falls doch, können Sie die Bandbreiten besser verteilen.

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