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Diese Android-Apps helfen im Alltag

02.12.2010 | 12:36 Uhr |

Sie brauchen einen Kompass, ein Tonbandgerät, eine Taschenlampe oder eine Fernbedienung? Greifen Sie doch einfach zu Ihrem Android-Smartphone.

Android-Handys können mehr, als nur Anrufe entgegennehmen und Fotos schießen. Sie sind wie digitale Schweizer Taschenmesser, vereinen unzählige Nutzgegenstände in einem hosentaschengroßen Gerät. Und innerhalb weniger Sekunden wird aus dem Heferlein eine Videokamera, ein Adressbuch, ein Navigationsgerät!

Mit den richtigen Apps wird aber noch mehr aus ihrem Android-Gerät. Zum Beispiel eine Taschenlampe, eine Fernbedienung, ein Barcode-Scanner und ein Kompass. Musiker werden herausfinden, dass es sich wunderbar als Metronom eignet. Und obwohl es bereits einen Wecker und Musikspieler integriert hat, werden diese Funktionen mit der passenden Software noch besser. Wir zeigen Ihnen zehn Apps – alle im Android Market erhältlich und die meisten sogar kostenlos – die Ihr Smartphone zu einem echten Alleskönner machen.

Mach mal Licht! Haben Sie schon mal versucht, im bläulichen Schein Ihres Displays ein Buch zu lesen? Oder die Zeitung? Ziemlich schwierige Angelegenheit. Motorolas DroidLight hilft weiter. Die App benutzt die Kamera-LED Ihres Smartphones, um Ihnen im wahrsten Sinne des Wortes ein Licht aufgehen zu lassen. Die Bedienoberfläche ist dabei ausgesprochen simpel: zu sehen ist lediglich eine alte, weiß schimmernde Glühbirne. Berühren Sie sie Lampe und das Licht schaltet sich an oder aus.

Vorsicht: Denken Sie daran, das Programm bei Nichtbenutzung zu verlassen oder zum Home-Screen zurückzukehren. Sonst schaltet sich das Licht in Ihrer (Hosen-)Tasche womöglich wieder an und leuchtet so lange sinnlos vor sich her, bis der Akku sich verabschiedet.

Voraussetzung für DroidLight ist eine Handy-Kamera mit Blitzfunktion. Am zuverlässigsten funktioniert die App zudem auf Motorola-Geräten wie dem Milestone. Für alle anderen Modelle gilt zunächst: ausprobieren. Da die App kostenlos erhältlich ist, tut das auch niemandem weh.

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