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Die neuen mobilen Lesecomputer

27.04.2010 | 08:33 Uhr |

Apple hat mit dem iPad einen neuartigen Tablet-PC entwickelt. Amazon liefert den Kindle – den ersten erfolgreichen E-Book-Reader. PC-WELT stellt Ihnen die neuen Geräte vor und erklärt, worauf Sie bei der Auswahl achten sollten.

In der Geräteklasse zwischen Notebook und Mobiltelefon tut sich etwas. Während die Computer-Hersteller seit Jahren auf den Durchbruch ihrer Tablet-PCs warten, definiert iPhone-Erfinder Apple diese Geräteklasse mit dem „iPad“ kurzerhand neu. Statt auf einen Notebook-Ersatz mit berührungsempfindlichem Bildschirm und allen gängigen Computer-Funktionen setzt man auf ein trendiges, tragbares Anzeige- und Abspielgerät für Text, Musik, Video und Internet-Seiten. Mit seiner Bildschirmdiagonale von rund 25 Zentimetern ist das iPad besonders gut zum Lesen von elektronischen Büchern, Zeitschriften und Zeitungen geeignet.
Das ermöglichen auch so genannte E-Book-Reader, etwa der „Kindle“ vom weltgrößten Buchhändler Amazon. Nachdem in den USA schon rund 3 Millionen Geräte verkauft wurden, ist seit wenigen Wochen auch eine Version für den deutschen Markt erhältlich. PC-WELT gibt Ihnen einen Überblick über die Technik der neuen Geräte und vergleicht sie mit den Alternativprodukten anderer Hersteller.

Das iPad: Der neue schicke Tablet-PC von Apple
Das iPad von Apple fällt durch sein schlankes Design und einen großen berührungsempfindlichen Bildschirm sofort ins Auge. Das Gerät arbeitet mit einer angepassten Version des iPhone-Betriebssystems „iPhone-OS 3.2“. Es bietet auch die von iPhone und iPod Touch bekannte Gestensteuerung. Apple konnte mit seinen Touch-fähigen Multimedia-Playern und Telefonen bereits Erfahrung auf dem Gebiet sammeln. Praktischer Nebeneffekt: Der hauseigene „App Store“ ist prall gefüllt mit passenden Anwendungen. Die meisten der mehr als 100.000 Apps sollen auch auf dem iPad laufen.
Blickfang ist der Bildschirm mit 24,63 Zentimetern Diagonale und 1024 x 768 Bildpunkten Auflösung. Der Clou: Je nachdem, wie man das iPad hält, schaltet es das Bild automatisch auf Hoch- oder Querformat. Letzteres ist besonders praktisch für den Genuss von Filmen, die dann im Breitbildformat angezeigt werden. In das untere Drittel des Bildschirms lässt sich bei Bedarf eine Tastatur einblenden, um etwa eine Internet-Adresse einzutippen.

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