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TV- und Video-Werkzeugkiste

28.03.2007 | 10:03 Uhr

Zum Ansehen, Aufnehmen, Schneiden und Verschönern von Filmen und Sounds brauchen Sie die richtigen Zusatz-Utilities. Die besten Programme stellen wir in dieser Toolbox vor.

Manches, das Sie gerne als Datei auf dem PC hätten, können Sie nicht aufnehmen, weil Ihnen die richtige Software dazu fehlt. Wo die Aufnahme klappt, fallen jede Menge Dateien an: Mit dem Camcorder gedrehte Videos, TV-Mitschnitte, MP3- Songs und Fotos – schnell kommt eine ansehnliche Sammlung an Bild- und Toninhalten zusammen. Für die Bearbeitung und Konvertierung der Daten brauchen Sie zuverlässige Tools, die Ihnen einen Großteil der Arbeit abnehmen.

Top-Tools für Videobearbeitung, TV-Empfang und Sound-Tuning

Mit den richtigen Utilities bleibt Ihnen mehr Zeit für das Wesentliche, nämlich das Ansehen und Anhören der Daten. Windows XP und selbst Windows Vista bringen kaum passende Bordwerkzeuge mit, sieht man von Movie Maker und Windows Media Player einmal ab. Wer mit Videos arbeitet oder DVDs brennt, weiß aus eigener Erfahrung, dass es eine Vielzahl von Hürden gibt. Wenn Sie spezielle Aufgaben lösen wollen, ist manches Videoschnittprogramm oder Ihre Brenn- Software überfordert. Wir stellen 30 leistungsfähige Utilities vor, mit denen Sie viele Aufgaben lösen, die andere Programme nicht schaffen. Einige der Tools sind kostenlos, die anderen können Sie in Ruhe testen, bevor Sie Geld ausgeben.
Dieser Artikel beschreibt ausführlich, welche Aufgaben die Tools übernehmen, welche Funktionen sie haben und wie sie zu bedienen sind. Sie erfahren, unter welchen Betriebssystemen die Programme laufen und was sie kosten. Dass manche Programme nicht kostenlos sind, hängt oft mit den Lizenzgebühren zusammen, die die Hersteller für die eingebauten MPEG-2-Funktionen zu entrichten haben. Wir haben uns bemüht, möglichst viele deutschsprachige Tools vorzustellen. Für manche Aufgaben sind aber nur englischsprachige Utilities erhältlich.

Achtung: Beim Einsatz neuer Hilfsprogramme sollten Sie grundsätzlich auf Nummer sicher gehen. Testen Sie deshalb die fertig konvertierten Dateien. Bei Tools mit Brennfunktion sollten Sie nach dem Schreiben Ihre Medien stets prüfen. Erst danach löschen Sie die Ausgangsdateien von der Festplatte. Denn nichts ist schlimmer, als erst beim Abspielen am DVD-Player oder einem vermeintlichen Wiedergabeversuch festzustellen, dass die Datei oder Disc nicht richtig funktioniert oder es zu Bild- und Tonfehlern kommt.

Video-Tools mit Plug-ins und Updates erweitern

Video- und DVD-Tools werden häufig aktualisiert. Deshalb lohnt sich die regelmäßige Suche nach Updates oder fehlerkorrigierten Fassungen auf den Websites der jeweiligen Software-Hersteller. Die passenden Internet-Adressen nennen wir am Ende der Textkästen zu den Tools. Bei manchen Open-Source-Programmen finden sich im Web neben der Original-Version auch modifizierte Fassungen mit einem auf spezielle Aufgaben zugeschnittenen Funktionsumfang. Beispiel Virtual Dub: Neben dem Original gibt es noch Virtual Dub Mod und Virtual Dub MPEG-2, die auch MPEG-2-, Matroska- und Ogg-Vorbis-Dateien öffnen können. Auch im Hinblick auf Plug-ins und Addons lohnt ein Besuch der jeweiligen Programm- Websites. Viele Hersteller bieten zu ihrer Software kostenlose Zusatzmodule an, mit denen Sie den Funktionsumfang des Hauptprogramms erweitern oder ergänzend Filter für neue Dateiformate einbinden. Wer noch mehr aus seinen Programmen herausholen möchte, sollte die Erweiterungen einfach ausprobieren. Die Plug-ins klinken sich bei der Installation normalerweise so ein, dass Sie leicht auf die neuen Funktionen zugreifen können. Das funktioniert entweder über zusätzliche Buttons und Schaltflächen oder erweiterte Menü-Einträge.

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