28.05.2012, 08:04

Thorsten Eggeling

Digitales Fernsehen

TV-Inhalte aufnehmen, bearbeiten & umwandeln

TV-Inhalte wie Serien, Filme oder Shows lassen sich bequem auf dem Rechner aufnehmen und nachträglich bearbeiten.

Möchten Sie Videos am PC oder über einen DVB-Receiver aufzeichnen? Wir verraten, welche Hardware Sie benötigen und zeigen, welche Programme Sie dazu brauchen.
Im Zeitalter des digitalen Fernsehens ist es kein Problem, TV-Sendungen in wirklich guter Qualität aufzuzeichnen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie das TV-Signal über Satellit (DVB-S), per Kabel (DVB-C) oder über eine Antenne (DVB-T) empfangen. Die Video-Aufnahme kann besonders komfortabel über den DVB-Receiver oder direkt am PC erfolgen. Neuere TV-Geräte bieten sogar eine Anschlussmöglichkeit für externe Festplatten, auf der Sie ebenfalls Filme speichern können.

Die Schwierigkeiten liegen aber oft im Detail. Wer sich beispielsweise eine Videosammlung anlegen möchte oder eine Aufnahme an Freunde weitergeben möchte, muss das Video erst einmal vom Receiver auf die Festplatte des PCs befördern und meist auch in ein anderes Format umwandeln. Nicht alle Geräte bieten dafür die nötigen Voraussetzungen. Und selbst wenn die Aufzeichnung dann glücklich auf der Festplatte des PCs liegt, lässt sie sich dort in vielen Fällen nicht abspielen.

Besonders für HD-Aufnahmen (hochauflösendes Fernsehen) ist das Software-Angebot bisher mehr als unzureichend. Die Receiver-Hersteller liefern in der Regel keine Programme mit, mit denen sich die Videos umwandeln lassen. Sie können die Aufnahmen also nur über den Receiver anschauen. In diesem Artikel stellt PC-WELT daher einige kostenlose Programme vor, mit denen Sie die Aufnahmen bearbeiten und konvertieren können. Dann genießen Sie die Videos auch am PC oder über einen TV-Media-Player in HD-Qualität.

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1 Hardware für die TV-Aufnahme
Am komfortabelsten gelingt die TV-Aufnahme mit einem TV-Receiver für DVB-S, DVB-C oder DVB-T. Es gibt Modelle mit interner Festplatte oder externer USB-Festplatte. Eine externe Platte hat den Vorteil, dass diese sich auch an den PC anschließen lässt. Sie können die Aufnahmen dann einfach auf die Festplatte des PCs kopieren und dort weiterverarbeiten. Bei eingebauten Festplatten kann die Datenübertragung über das Netzwerk erfolgen. Das ist jedoch in der Regel deutlich langsamer als über USB. Zudem bieten nicht alle Geräte einen Netzwerkanschluss. Bei DVB-Receivern mit eingebautem DVD-Brenner können Sie die Aufnahmen auch auf eine DVD kopieren. Das dauert jedoch relativ lange und ist meist mit deutlichen Qualitätseinbußen verbunden.

Einen ausführlichen Test von HDTV-Sat-Receivern finden Sie online unter über diesen Link.

Aufnahmen über das TV-Gerät: An viele aktuelle TV-Geräte lässt sich für die Wiedergabe, aber auch für Aufnahmen eine externe Festplatte oder ein USB-Stick anschließen. Der größte Nachteil dabei: Bei allen derzeit bekannten Geräten erfolgt die Aufnahme verschlüsselt. Die Verschlüsselung ist zudem fest an das Gerät gebunden. Nach einer Reparatur beispielsweise oder beim Wechsel auf ein anderers TV-Gerät lassen sich die Aufnahmen nicht mehr abspielen. Für Nutzer, die sich ein Video-Archiv anlegen wollen, sind diese Geräte also nicht geeignet.

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Aufnahmen am PC: Wem es auf die problemlose Weiterverarbeitung von Aufnahmen ankommt, der verwendet dafür am besten eine TV-Karte oder einen USB-Stick für den PC. Das kann entweder der auch sonst genutzte Arbeits-PC, ein Notebook oder ein Multimedia-PC für das Wohnzimmer sein. Für Letzteres kommt eine Multimedia-Oberfläche wie das Windows Media Center oder das kostenlose Media Portal infrage. Beide lassen sich bequem vom Sofa aus mit einer Fernbedienung steuern. Wenn Sie DVB-S oder DVB-C nutzen wollen, sollten Sie sich für Media Portal entscheiden. Das Windows Media Center kann von Haus aus nur mit analogen TV-Karten und DVB-T umgehen. Einige Hersteller liefern aber spezielle Treiber, die das Windows Media Center auch bei DVB-S oder DVB-C ein DVB-T Gerät erkennen lassen. Informationen zu DVB-C-Empfängern finden Sie online.
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