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Mitarbeiter-Mobilität kann erschwinglich sein

14.04.2008 | 10:56 Uhr |

Firmen, die ihre Mitarbeiter mit Handys ausstatten, beklagen oft explodierende Kosten. Die gewonnenen Vorteile in Sachen Kommunikation geraten dabei in den Hintergrund. Es geht aber auch anders.

Die Fehler bei der Ausstattung der Mitarbeiter mit mobilen Geräten und der Verwaltung und Nutzung sind häufig typisch: Das Datenvolumen etwa, das für die Blackberries gebucht wurde, liegt weit über der tatsächlichen Nutzung und man zahlt für nichts. Oder es muss sehr viel mit dem Ausland telefoniert werden, doch der gewählte Tarif und die Infrastruktur erweisen sich als falsch. Wir zeigen Ihnen, wie Sie die anfallenden Kosten in den Griff bekommen.

Ein wichtiger Schritt ist das Entwickeln einer klaren Mobility-Strategie. Dazu muss das Unternehmen zunächst von Fall zu Fall entscheiden, welche Mitarbeiter ein Mobiltelefon benötigen und welche nicht. So seien Angestellte im Außendienst direkt umsatzwirksam, erklärt Avaya -Manager Hansjürgen Jobst. Auch auf dem Firmengelände oder Campus könne es durchaus sinnvoll sein, wenn das Betriebspersonal unterwegs benachrichtigt werden kann. Dafür reicht aber oftmals Dect-Technik, eventuell auch WLAN. Trotzdem könne es sich empfehlen, mit Dect zusätzlich eine zweite drahtlose Infrastruktur auszurollen, da die WLAN-Ausleuchtung oft nicht das gesamte Gebäude erfasst, so Jobst. Außerdem erfordert die WLAN-Telefonie einen größeren Aufwand, etwa was die Übergabe des Gesprächs zwischen einzelnen Access Points betrifft, sowie eine höhere Dichte an Wireless-Hotspots.

Ist eine entsprechend großzügig dimensionierte WLAN-Infrastruktur vorhanden, können Firmen mit Dual-Mode-Handys, die sowohl GSM- wie auch VoWLAN-Anrufe unterstützen, bares Geld sparen. So nutzen insbesondere Außendienstler häufig auch innerhalb des Firmengeländes ihr Mobiltelefon, da sie dort sämtliche Nummern und viele sonstige Informationen gespeichert haben.

Telefonie

Aber selbst Mitarbeiter im Außeneinsatz benötigen nicht unbedingt ein teures Smartphone – sie erhalten ja auch keinen Porsche gestellt, nur weil sie ein Fahrzeug brauchen. Auswahlkriterium ist das jeweilige Nutzerprofil, je nachdem, ob es auf die telefonische Erreichbarkeit, den mobilen Zugriff auf E-Mails oder sogar auf Daten und Anwendungen ankommt. Geht es um die reine Telefoniefunktion, genügt schon ein einfaches Handy. Dieser Schritt schont die Firmenkasse bereits bei der Anschaffung um mehrere hundert Euro je Gerät. Das wahre Einsparungspotenzial liegt jedoch in Support, Verwaltung und nicht zuletzt Absicherung. So berichtet der Münchner Anbieter für Mobile-Device-Management- und -Security-Lösungen Ubitexx in einer aktuellen Studie , dass Supporttechniker - sofern sie noch manuell arbeiten - allein für die Wartung eines einzigen Smartphones 1,5 Stunden im Monat aufbringen.

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