Ratgeber Hardware
TFT-Monitor optimal einstellen - so geht´s
Im Lieferzustand zeigen TFTs nicht das, was sie wirklich können, Helligkeit und Kontrast stehen oft auf Anschlag. In einfachen Schritten optimieren wir die Bildqualität.
Aus zwei Gründen werden Monitore und HD-Fernseher mit völlig falschen Bildeinstellungen ausgeliefert. Zum einen um bei Media Markt oder Saturn unter der starken Deckenbeleuchtung nicht scheinbar dunkler oder kontrastärmer auszusehen. Die wenigsten Käufer wissen, dass man aus der Darstellung im Verkaufsraum nicht den geringsten Rückschluss auf die Bildqualität eines TFTs ziehen kann. Zum anderen wird von den Redaktionen nicht überall so genau getestet wie im Ingenieursland Deutschland. Wer als Hersteller seinen Monitor in vielen Ländern mit praxistauglichen Einstellungen versenden würde, dem würden in manchen Tests mitunter schlechte Helligkeits- oder Kontrastwerte vorgeworfen, solange die Konkurrenz die entsprechenden Regler voll ausreizt. Nun unterscheiden sich TFTs aber nicht nur durch das eingesetzte Panel, sondern auch durch die Ansteuerung voneinander.
Monitor
ATI Catalyst Control Center
Das ATI Catalyst Control Center ist die Schnittstelle für den Zugriff auf die Einstellungen der Radeon-Grafikkarten.
Das ATI Catalyst Control Center ist die Schnittstelle für den Zugriff auf die Einstellungen der Radeon-Grafikkarten.
Burosch Basic Display Adjustment
Mit dem TV-Justierungs-Tool Burosch Basic Display Adjustment optimieren Sie Ihre Fernseher-Einstellungen in Bild und Ton.
Mit dem TV-Justierungs-Tool Burosch Basic Display Adjustment optimieren Sie Ihre Fernseher-Einstellungen in Bild und Ton.
Digital Quality Tool (DQ-Tool)
Wenn die Ausdrucke Ihrer digitalen Bilder nicht dem Bild auf Ihrem Monitor entsprechen, hilft Ihnen das Digital Quality Tool (DQ-T) dabei die Qualität von den digitalen Abzügen zu verbessern.
Wenn die Ausdrucke Ihrer digitalen Bilder nicht dem Bild auf Ihrem Monitor entsprechen, hilft Ihnen das Digital Quality Tool (DQ-T) dabei die Qualität von den digitalen Abzügen zu verbessern.
Display Changer
Ändert die Auflösung permanent oder nur für eine bestimmte Anwendung.
Ändert die Auflösung permanent oder nur für eine bestimmte Anwendung.
DPT
Bei TFT-Monitoren steuern einige Millionen von Transistoren die einzelnen Bildpunkte des Displays an. Da kann schon mal einer Schaden nehmen.
Bei TFT-Monitoren steuern einige Millionen von Transistoren die einzelnen Bildpunkte des Displays an. Da kann schon mal einer Schaden nehmen.
Eee Rotate
Mit der kostenlosen Software EeeRotate verwandeln Sie ihr Notebook in einen halben E-Reader.
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EIZO Monitortest
Das kostenlose Tool EIZO Monitortest überprüft die Eigenschaften Ihres Monitors.
Das kostenlose Tool EIZO Monitortest überprüft die Eigenschaften Ihres Monitors.
f.lux
Das kostenlose Tool f.lux passt die Monitor-Farbtemperatur automatisch an die Tageszeit an.
Das kostenlose Tool f.lux passt die Monitor-Farbtemperatur automatisch an die Tageszeit an.
FlashHacker
Erhält den Vollbildmodus von Flash aufrecht, während man am zweiten Monitor etwas anderes tut.
Erhält den Vollbildmodus von Flash aufrecht, während man am zweiten Monitor etwas anderes tut.
Lcdtest
Für Linux: Das praktische Tool für LCD-Monitore steht in einer erweiterten Version zum Download bereit.
Für Linux: Das praktische Tool für LCD-Monitore steht in einer erweiterten Version zum Download bereit.
Monitor Calibration Wizard
Monitor Calibration Wizard eignet sich zum optimalen Justieren der Farbausgabe Ihres Bildschirms. Diese wird insbesondere zum Bearbeiten und Beurteilen von Digitalfotos benötigt, um trotz der Eigenheiten, die jeder Monitor hat, ein optimales Bild zu bekommen.
Monitor Calibration Wizard eignet sich zum optimalen Justieren der Farbausgabe Ihres Bildschirms. Diese wird insbesondere zum Bearbeiten und Beurteilen von Digitalfotos benötigt, um trotz der Eigenheiten, die jeder Monitor hat, ein optimales Bild zu bekommen.
Multimonitor Taskbar
Auf Multimonitor-Systemen erweitert dieses Tool die Taskleiste auf den zweiten Monitor.
Auf Multimonitor-Systemen erweitert dieses Tool die Taskleiste auf den zweiten Monitor.
MultiRes
Wer regelmäßig DVDs auf einem an den PC angeschlossenen Fernseher abspielt, kennt das Problem: Der Rechner senkt die Bildwiederholfrequenz auf 60 Hz, schaltet aber nach dem Film nicht mehr zurück.
Wer regelmäßig DVDs auf einem an den PC angeschlossenen Fernseher abspielt, kennt das Problem: Der Rechner senkt die Bildwiederholfrequenz auf 60 Hz, schaltet aber nach dem Film nicht mehr zurück.
Nvidia Omega Drivers
Die kostenlosen Nvidia Omega Drivers sind eine interessante Alternative für die Original-Treiber von Nvidia.
Die kostenlosen Nvidia Omega Drivers sind eine interessante Alternative für die Original-Treiber von Nvidia.
Nvidia Treiber
Die Treiber-Suite für Nvidia-Grafikkarten.
Die Treiber-Suite für Nvidia-Grafikkarten.
QuickGamma
QuickGamma verspricht die Helligkeitseinstellung zu optimieren.
QuickGamma verspricht die Helligkeitseinstellung zu optimieren.
Roadkil's Monitor Test
Testet den Monitor auf Darstellungsfehler.
Testet den Monitor auf Darstellungsfehler.
Sun Simulator
Passt die Helligkeit anhand der Uhrzeit und Jahreszeit an.
Passt die Helligkeit anhand der Uhrzeit und Jahreszeit an.
UDPixel
UDPixel ist ein kleines Tool, das defekte Pixel an Monitoren erkennt und vielleicht sogar repariert.
UDPixel ist ein kleines Tool, das defekte Pixel an Monitoren erkennt und vielleicht sogar repariert.
UltraMon
Arbeiten Sie mit mehreren Bildschirmen an Ihrem Rechner, dann könnte das praktische Tool eine gute Hilfe für Sie darstellen.
Arbeiten Sie mit mehreren Bildschirmen an Ihrem Rechner, dann könnte das praktische Tool eine gute Hilfe für Sie darstellen.
ZoneScreen
ZoneScreen verwandelt ein ausgedientes Notebook in einen Zweit-Monitor.
ZoneScreen verwandelt ein ausgedientes Notebook in einen Zweit-Monitor.
Eine allgemein gültige Regel, auf wie viel Prozent Helligkeit und wie viel Prozent Kontrast Sie Ihren Monitor einstellen, gibt es also nicht. Zudem beeinflussen der persönliche Geschmack (eher natürlich oder lieber farbenfroh?), das Einsatzgebiet (Spiele, Videos, professionelle Bildbearbeitung) sowie der Stellplatz (hell oder dunkel) die jeweils optimale Konfiguration. Wer auf möglichst hohe Farbtreue und Blickwinkelstabilität angewiesen ist, kauft ausschließlich TFT-Monitore mit IPS- oder PVA-Panel, weil die preiswerteren TN-Panels nicht den komplet ten, aus 16.777.216 Millionen Farben bestehenden RGB-Farbraum abdecken können. Um etwa eine Heftausgabe der PC-WELT mit den richtigen Farben zu drucken, werden die Monitore zusätzlich kalibriert. Dazu kommt eine für Privatanwender viel zu teure Software sowie ein Farbmessgerät zum Einsatz, mit deren Hilfe die Einstellungen an bestehende Referenzwerte angepasst werden. Diese mindestens mehrere Hundert Euro teure Investition lohnt sich für Spieler und Heimanwender natürlich nicht, zumal sich ein gutes Bild auch einfacher und vor allem kostenlos erreichen lässt.
Die meisten Einstellungen können Sie sowohl am Monitor direkt als auch über den Grafikkartentreiber vornehmen. Dabei ist der Weg über das Menü des Monitors vorzuziehen. Einige TFTs bringen eine Software mit, mit der Sie mehr Optionen bekommen, als über das On-Screen-Menü zugänglich sind. Da das aber nicht die Regel ist, beschränken wir uns zunächst auf die wesentlichen Schalthebel, zum Beispiel die Helligkeit: Nahezu jeder Monitor wird mit dem Maximalwert ausgeliefert. Ein auch für den Einsatz bei Tageslicht vollkommen ausreichender Messwert sind je nach Monitor und Geschmack 220 bis 250 cd/m². Bei leuchtstarken Monitoren leidet durch eine zu hohe Einstellung nicht nur die Bildqualität, auch die Augen werden übermäßig beansprucht. Nach unseren Erfahrungen genügen – wieder abhängig vom jeweiligen TFT – Einstellungen zwischen 50 und 80 Prozent. Ausnahme sind 3D-Monitore, die durch die Shutter-Brille viel Helligkeit einbüßen und im 3D-Modus erheblich stärker leuchten müssen, damit dunkle Bereiche einer Szene nicht vollkommen versumpfen.
Da der Kontrast oder auch der Kontrastumfang den Unterschied zwischen dem dunkelsten und dem hellsten Pixel eines Bilds beschreibt, und die Helligkeit die Lichtstärke pro Fläche, stehen Helligkeit und Kontrast in einer Wechselwirkung zueinander. Wenn ein Monitor zu hell eingestellt ist, dann wirken schwarze Flächen eher gräulich. Umgekehrt zeigt das Display kein richtiges Weiß mehr. Hinzu kommt, dass sich bei TFTs die richtige Balance nicht so leicht finden lässt wie früher bei Röhrenmonitoren: Die Hintergrundbeleuchtung strahlt auch schwarze Pixel durchgehend an, sodass ein Minimum an Licht erhalten bleibt; Röhrenmonitore können den für die Pixel zuständigen Elektronenstrahl dagegen einfach abschalten und so vollständiges Schwarz darstellen. Der subjektive Schwarzwert von TFTs verbessert sich allerdings, wenn Helligkeit und Kontrast in einer vernünftigen Balance stehen und Sie den Monitor immer bei indirektem Licht benutzen, also beispielsweise in der Nacht ein kleines Licht anlassen. Abgesehen vom besseren Bildeindruck strengt das auch die Augen weniger an.
Um einen Maßstab zu haben, wie Sie Helligkeit und Kontrast einstellen, empfehlen sich so genannte Testbilder. Die, die wir für diesen Artikel verwendet haben, bekommen Sie beim Photoindustrie-Verband. Verwenden Sie zum Betrachten aber stets das selbe Programm und verändern Sie während der Optimierungsphase keine Software-Einstellungen, die die Bilddarstellung betreffen könnten. Auch die Bilder in diesem Artikel sollten sie dazu nicht hernehmen, sondern die Originalbilder von der Internetseite (unser Redaktionssystem komprimiert die Bilder für kürzere Ladezeiten). Zunächst sollten Sie das Kontrastbild öffnen und den Monitor allein über Kontrast und Helligkeit so einstellen, dass Sie auf Ihrem Monitor sechsmal das "Q" wahrnehmen können, die äußeren Buchstaben links und rechts aber nur so gerade eben. Die großen Flächen sollten im Vergleich nach richtigem Schwarz und hellem Weiß aussehen. Nur so werden in Spielen oder Filmen möglichst viele Bildanteile gezeichnet anstatt zu verschwinden.
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