Image-Sicherung

Systemabbild mit Windows 8.1 erstellen

Dienstag den 19.08.2014 um 13:12 Uhr

von Armin Stabit

MICROSOFT Windows 8.1 Pro 64-Bit OEM DE
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Systemabbildsicherung aufrufen
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Ist Windows beschädigt, startet nicht mehr oder sind wichtige Daten erst mal weg, ist der Ärger groß. Beugen Sie daher vor und sichern Sie ganze Laufwerke als Systemabbild.

1. Systemabbildsicherung aufrufen

Windows 8.1 bringt das nötige Werkzeug mit, um Ihre Windows-Installation oder gar den kompletten PC zu sichern und sämtliche Dateien wiederherzustellen. In früheren Windows-Versionen hieß die entsprechende Windows-Funktion „Sichern und Wiederherstellen“. Mit ihr konnte man in wenigen Schritten ein Systemabbild erstellen. In Windows 8.1 hat Microsoft den entsprechenden Menüpunkt allerdings aus der Systemsteuerung entfernt. Die dahinterstehende Funktion ist jedoch auch in Windows 8.1 vorhanden, nur hat sie Microsoft schwer zugänglich beim Dateiversionsverlauf eingebaut. Sie starten die Systemabbildsicherung, indem Sie via Rechtsklick auf den Startknopf die Systemsteuerung aufrufen und dort unterhalb von „System und Sicherheit“ auf „Sicherungskopien von Dateien mit dem Dateiversionsverlauf speichern“ klicken. Klicken Sie dann in der linken Spalte unten auf „Systemabbildsicherung“. Nun startet Windows das Systemabbildsicherungs-Tool.

Übrigens: Die Systemabbildsicherung finden Sie entgegen der sonst recht durchgängigen Suchlogik in Windows 8.1 nicht, wenn Sie wie gewohnt auf dem Kachel-Startbildschirm direkt „Systemabbildsicherung“ eintippen.

Zielmedium einstellen
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2. Zielmedium einstellen

Im Fenster der Systemabbildsicherung führt Sie ein Assistent durch das Prozedere. Wählen Sie zunächst das Laufwerk aus, auf dem die Sicherung landen soll. Zur Auswahl steht „Auf Festplatte“, „Auf DVD“ und „An einer Netzwerkadresse“. Hier können Sie wählen, ob Sie die Sicherung auf eine interne oder externe Festplatte schreiben möchten oder auf mehrere DVDs. Entscheiden Sie sich für das DVD-Laufwerk als Sicherungsziel, fordert Windows während des Backups so viele Leermedien an, wie zum Sichern der Windows-Umgebung erforderlich sind – das können eine ganze Menge sein. Die Netzwerksicherung steht nur in Windows 8.1 Professional und Enterprise zur Verfügung. In diesen Windows-Versionen können Sie das Systemabbild auch auf einer Netzwerkfreigabe erstellen.
 
Steht auf dem Ziellaufwerk nicht genügend Speicherplatz zur Verfügung, zeigt Windows eine Warnmeldung an. Eine Warnung erscheint auch, wenn Sie das Abbild auf ein Laufwerk speichern wollen, das auf derselben Festplatte wie das zu sichernde System liegt.

Sicherung durchführen
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3. Sicherung durchführen

Nach einem Klick auf „Weiter“ geht es an die Auswahl der Laufwerke, die Sie in die Sicherung einschließen wollen. Dazu wird eine Übersicht aller Windows-Partitionen Ihres PCs angezeigt. Die für Windows 8.1 relevanten Laufwerke sind bereits ausgewählt. In der Regel brauchen Sie hier also nichts zu ändern. Der erforderliche Speicherplatz wird unten im Fenster angezeigt. Mit „Weiter“ erscheint eine Zusammenfassung. Los geht es mit einem Klick auf die Schaltfläche „Sicherung starten“.
 
Während das Systemabbild erstellt wird, können Sie normal mit Windows arbeiten. Der Vorgang kann abhängig von der Größe der Daten bis zu einer Stunde und länger dauern.

Reparaturdatenträger erstellen
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4. Reparaturdatenträger erstellen

Damit Sie die soeben erstellte Datensicherung auch wieder zurückschreiben können, benötigen Sie einen Reparaturdatenträger. Zum Erstellen des bootfähigen Notfall- und Reparaturdatenträgers in Windows 8.1 öffnen Sie die Startoberfläche oder drücken die Windows- Taste und die Taste R. Tippen Sie „recoverydrive.exe“ ohne Anführungszeichen ein und drücken Sie die Enter-Taste. Nun startet ein Assistent, der Sie durch den Vorgang führt. Sie benötigen einen leeren, mindestens 512 MB großen USB-Stick.
 
Beachten Sie: Die Möglichkeit, den Notfall-Reparaturdatenträger auf einen CD- oder DVD-Rohling zu schreiben, hat Microsoft in Windows 8.1 entfernt.

5. Systemabbild wiederherstellen

Im Falle eines schwerwiegenden Windows-Systemfehlers können Sie mit dem Reparaturdatenträger, also dem in Punkt 4 erstellten USB-Stick, das zuvor gesicherte Systemabbild wieder zurückschreiben. Beachten Sie: Aus einem Image der Systemabbildsicherung lassen sich keine einzelnen Dateien wiederherstellen. Für diesen Zweck ist stattdessen der Dateiversionsverlauf in Windows 8.1 vorgesehen, den wir im Artikel ab Seite 128 vorstellen.
 
Starten Sie den PC mit dem Reparaturdatenträger. Eventuell müssen Sie den Start vom USB-Stick vorher noch im Bios des PCs einstellen. Wählen Sie Ihren Benutzernamen aus und geben Ihr Kennwort ein. Im nächsten Dialog wählen Sie dann „Systemabbild-Wiederherstellen“. Standardmäßig ermittelt Windows 8.1 dann das letzte verfügbare Systemabbild. Findet es nichts, dann aktivieren Sie stattdessen „Systemabbild auswählen“ und markieren das gewünschte Backup. Für Netzwerksicherungen klicken Sie auf „Erweitert“ und dann auf „Im Netzwerk nach einer Systemabbild suchen“. Wenn Sie das richtige Systemabbild gefunden haben, wählen Sie es aus, und folgen dann dem Assistenten.

Systemabbild erstellen – Das müssen Sie wissen

Ein großes Manko der Sicherung von System abbildern ist der Umstand, dass Windows 8.1 die Startpartition immer komplett mitsichert, anstatt lediglich die für die Startumgebung des Betriebssystems tatsächlich erforderlichen Daten zu berücksichtigen.Aus diesem Grund müssen Sie im ungünstigsten Fall Hunderte von unnötigen GB mitsichern, wenn System- und Startpartition nicht identisch sind.

Dienstag den 19.08.2014 um 13:12 Uhr

von Armin Stabit

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (7)
  • DaBeach 13:38 | 29.10.2014

    Nun startet ein Assistent, der Sie durch den Vorgang führt. Sie benötigen einen leeren, mindestens 512 MB großen USB-Stick.


    Mein System verlangte leider einen 16GB USB-Stick!!!

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  • mike_kilo 13:11 | 03.10.2014

    der Datenträger ist ncht geeignet oder ähnlich.
    eine solch nebulöse Meldung von Windows habe ich noch niemals gelesen.
    Wenn man diese Funktion wählt, kann man zwar einen eingesteckten Stick auswählen, aber funktioneren tut es auch nicht.
    Windows akzeptiert als Backup-Medium keine Wechseldatenträger wie SD-Cards, Sticks etc., sondern lokale Datenträger oder Netzlaufwerke. Um dennoch Flashspeicher nutzen zu können, muss Windows überlistet werden. Flash-LW. besitzen zur Hardwre-Kennung das sog. RMB (Removable Media Bit). Das muss entfernt werden, z.B. mit einem Filtertreiber und seiner editierten *.inf-Datei. Anleitungen gibts dazu im Netz zu finden.

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  • gkj43 00:34 | 02.10.2014

    Zitat: hjundlu1
    Die Besserwisser von Pcwelt sollten sich mal dazu äußern.
    Die Besserwisser der PC-Welt haben es halt einfach nicht nötig, auf so eine dümmliche Anmache zu antworten.

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  • hjundlu1 19:08 | 01.10.2014

    Mir geht es ebenso. Ich habe unter Systemsteuerung/Dateiversionsverlauf/Systemabbilderstellung gefunden. (links unten) Das heißt aber noch gar nicht´s. Wenn man diese Funktion wählt, kann man zwar einen eingesteckten Stick auswählen, aber funktioneren tut es auch nicht. Ich habe den Stick nachdem es hieß, der Stick muß in NTFS formatiert sein, vorher formatiert. Bei einem neuen Versuch heßt es nun, der Datenträger ist ncht geeignet oder ähnlich. Was soll man denn nun noch tun? Die Besserwisser von Pcwelt sollten sich mal dazu äußern.

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  • mike_kilo 03:16 | 20.08.2014

    Von was für einem PC bzw. Betriebsystem geht Herr Stabit eigentlich aus?
    na von Windows 8.1, steht ja im Titel.
    So ist bei mir in der Systemsteuerung weder "Sichern und Wiederherstellen" noch
    "System und Sicherheit" zu finden
    kein Wunder, denn im Artikel wird es doch klar ausgedrückt:
    In Windows 8.1 hat Microsoft den entsprechenden Menüpunkt allerdings aus der Systemsteuerung entfernt.
    Warum also nach etwas suchen, was dort gar nicht existiert?
    Wie wäre es, wenn du diesen Pfad mal verfolgst >Systemsteuerung\Alle Systemsteuerungselemente\Dateiversionsverlauf....?

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