26.07.2011, 12:30

Verena Ottmann

Spiegelreflexkameras: Die beste Bildqualität

Digitale Spiegelreflexkameras (DSLRs) haben gegenüber ihren kompakten Kolleginnen einige Vorteile: Der Autofokus reagiert auch bei schlechten Lichtverhältnissen sehr schnell. Das macht die Kameras in Verbindung mit der meist kurzen Auslöseverzögerung superschnell. Außerdem haben Spiegelreflexmodelle größere Bildsensoren als Kompaktkameras, weshalb sie selbst bei hoher Lichtempfindlichkeit nur geringes Bildrauschen produzieren. Der Hauptvorteil der Spiegelreflextechnik ist jedoch, dass sie dank Wechselobjektiven besonders flexibel ist: Denn damit können Sie für jedes Motiv das passende Objektiv wählen und das optimale Bild machen.

Spiegelreflexkamera: Das richtige Objektiv ist entscheidend

Apropos Objektiv: Ein hochwertiges Objektiv ist das A und O für gute Bilder mit einer Spiegelreflexkamera. Leider sind die so genannten Kit-Objektive - also die Linsen, die Sie im Set mit einem Gehäuse kaufen können - oft nur von mäßiger Qualität. Hier lohnt es sich also, in ein besseres Objektiv zu investieren. Dabei sollten Sie unbedingt die Art der Bildstabilisierung berücksichtigen, denn bei DSLRs gibt es zwei Arten von Verwacklungsschutz: Der optische Bildstabilisator sitzt im Objektiv und arbeitet über bewegliche Linsen. Die mechanische Stabilisierung übernimmt ein beweglich gelagerter Bildsensor im Kameragehäuse, der über Magneten oder einen Motor gesteuert wird. Falls Sie sich also ein neues Objektiv kaufen, müssen Sie zuerst herausfinden, wer für die Stabilisierung zuständig ist. Ist es das Gehäuse, können Sie auf ein Objektiv mit Bildstabilisator verzichten.
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