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Symbolleisten: Explorer-Darstellung durch Javascript

In Symbolleisten können Sie ganze Ordnerinhalte unterbringen. Die Darstellung von Verzeichnissen meistern diese Symbolleisten aber nur unbefriedigend. Ideal wäre hier eine Ordneransicht im Stil des Explorers. Die PC-WELT zeigt Ihnen, wie es funktioniert.

Anforderung

Fortgeschrittener

Zeitaufwand

Mittel

Problem:

In Symbolleisten können Sie ganze Ordnerinhalte unterbringen. Die Darstellung von Verzeichnissen meistern diese Symbolleisten aber nur unbefriedigend. Ideal wäre hier eine Ordneransicht im Stil des Explorers.

Lösung:

Mit einem Rechtsklick auf die Taskleiste gelangen Sie über "Symbolleisten" zum Dialog "Neue Symbolleiste". Dieser verlangt einen Pfad oder eine Internet-Adresse. Es ist kaum sinnvoll, hier tatsächlich eine Website anzugeben.

Doch die Funktion weist darauf hin, dass die Scriptfähigkeiten des Internet Explorers auch in der Taskleiste und in den ihr untergeordneten Symbolleisten zur Verfügung stehen. Mit dem passenden Javascript-Befehl können Sie daher Symbolleisten wie Ordner im Windows-Explorer darstellen. Geben Sie dazu im Dialog "Neue Symbolleiste" statt eines Ordnerpfades folgenden Befehl ein:

javascript:window.location ("file:///c:/windows")

Das Mini-Script öffnet statt der Symbolleiste eine Ordneransicht des angegebenen Pfades - in diesem Beispiel also des Windows-Verzeichnisses. Sie können einen beliebigen Ordner angeben. Beachten Sie, dass die Ebenen im Pfad hier mit einem normalen Slash (/) zu trennen sind. In der Taskleiste dagegen ist nicht ausreichend Platz für diese Darstellung von Toolbars.

Selbst wenn Sie die Option "Titel anzeigen" im Kontextmenü der Symbolleiste deaktivieren und die Taskleiste vergrößern, erzielen Sie keine ansprechenden Resultate. Besser ist es, die Symbolleiste aus der Taskleiste zu ziehen und an einem anderen Desktop-Rand zu verankern. Auch hier empfiehlt sich die Option "Automatisch im Hintergrund" . Unsere Abbildung (oben rechts) zeigt ein Beispiel mit insgesamt sechs kombinierten Toolbars am linken Rand. Bei den unteren vier haben wir uns der beschriebenen Methode mit dem Scriptbefehl bedient, die oberen beiden sind herkömmlich dargestellt. Da diese Symbolleisten auch den Hintergrund von Ordnern wiedergeben, verbinden sie Funktionalität mit Ästhetik.

Das einzige Manko: Die Ansicht innerhalb solcher Javascript-Toolbars lässt sich zwar beliebig ändern ("Groß, Klein, Liste, Detail, Miniatur"), aber nicht speichern. Sie erhalten daher beim nächsten Windows-Start wieder die Standardgröße. Bei jeder Windows-Version vor XP ist dies die brauchbare Ansicht mit großen Symbolen, XP verwendet allerdings die noch größere, platzraubende "Kachel"-Darstellung.

Übrigens: Wie Sie sorgsam erstellte Symbolleisten dauerhaft speichern und gegebenenfalls wiederherstellen, erfahren Sie im PC-WELT Tipp: Bar-Keeper: PC-WELT-Skript sichert Symbolleisten .

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