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Symantec: Anti-Spam-Gesetze sind wirkungslos

08.07.2003 | 15:56 Uhr |

Sie kosten Arbeitszeit, Nerven und Geld - Spam-Mails. Immer mehr Politiker und Organisationen plädieren für eine Gesetzgebung, die das Versenden unerwünschter Werbemails künftig verbietet und Verstöße unter Strafe stellt. Der Virenspezialist Symantec hält derartige Vorgehensweisen jedoch für wirkungslos.

Sie kosten Arbeitszeit, Nerven und Geld - Spam-Mails. Immer mehr Politiker und Organisationen plädieren für eine Gesetzgebung, die das Versenden unerwünschter Werbemails künftig verbietet und Verstöße unter Strafe stellt. Der Virenspezialist Symantec hält derartige Vorgehensweisen jedoch für wirkungslos.

Spam sei ein "Teil der Internet-Fabrik. Es ist wie das Problem mit den Viren - man kann es nicht wirklich lösen und man kann es auch nicht loswerden." Meint Chris Miller, Produktmanager bei Symantec gegenüber "Australian IT" .

Versuche, Spam direkt an der Quelle zu stoppen, würden nur begrenzte Auswirkungen haben. Anwender sollten vielmehr dazu übergehen, Spam zu kontrollieren und auf ein Maß zu bringen, das ihre Arbeit nicht allzu sehr beeinflusst. "Die Gesetzgebung hat keinen signifikanten Einfluss auf Spam", sagte Miller. "Es kann zwar schädliches und betrügerisches Zeug verhindert werden, größtenteils gehören Spam-Mails aber zum Internet dazu."

Zwar wäre es möglich, Mail-Standards wie SMTP zu ändern sowie eine bessere Authentifizierung der Absender zu erreichen, doch würden sich Spammer sehr rasch auf technische Neuerungen einstellen, so Miller.

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