Suse Linux 7.3

Dienstag den 09.10.2001 um 16:11 Uhr

von Thorsten Eggeling

Die in Deutschland führende Linux-Distribution geht am 12. Oktober in der Version 7.3 ins Rennen um die Gunst der Käufer.

Mit Suse Linux 7.3 lässt sich problemlos ein Standardsystem konfigurieren. Spezielle Komponenten bindet die Software nicht immer korrekt ein. Die ausführlichen Handbücher sind für Linux-Neulinge hilfreich.

Suse Linux 7.3 gibt es wieder in zwei Ausgaben: die Personal- und die Professional-Version, jeweils mit 60 beziehungsweise 90 Tagen Installations-Support. Die Distribution ist mit Kernel 2.4.10 und KDE 2.2.1 auf dem neuesten Stand.

Im Vergleich zur Vorgängerversion liegen die Änderungen vor allem im Detail. Das Installationsprogramm zeigt jetzt eine Beschreibung der Programmpakete und den Installations-Fortschritt pro CD an. Das Konfigurations-Tool Yast 2 hat einige neue Module. Damit lassen sich auch TV-Karten, Scanner, X-Window, NIS- und LDAP-Clients konfigurieren und Festplatten partitionieren.

Die Grundinstallation verlief ohne Besonderheiten. Die Soundkarte mussten wir aber über Yast aktivieren. Ein angeschlossener HP-USB-Scanner wurde erkannt, war aber später nicht ansprechbar. Den angeschlossenen zweiten Monitor ignorierte Suse Linux. Hier mussten wir von Hand nachbessern.

Alternative: Mandrake Linux 8.1 bietet vergleichbaren Komfort, hat aber ähnliche Probleme bei einigen Hardware-Komponenten.

Hersteller/Anbieter
SuSE
Telefon
Weblink
www.suse.de
Bewertung
Betriebssystem
Linux
Preis
ab 97,60 Mark

Dienstag den 09.10.2001 um 16:11 Uhr

von Thorsten Eggeling

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (0)
102334