Bereits unter Windows XP wurde der System-Cache um die zusätzliche Prefetch-Funktion erweitert: Für Kernel-Dateien, Systemtreiber und häufig genutzte Anwendungen merkt sich Windows XP Basisdaten wie Pfade und Speicherbedarf sowie zusätzlich benötigte Komponenten im Ordner <%windir%>\Prefetch.
Superfetch: Superfetch in Vista erweitert das Prefetch aus XP. Das System analysiert jetzt auch, wie häufig und wann Sie eine Anwendung aufrufen und warum Daten im Einzelfall auf die Festplatte ausgelagert werden. Beispiel: Sie starten Anwendung A und danach B. B benötigt zusätzlichen Speicher, die Speicherseiten von A landen in der Auslagerungsdatei. Wenn Sie jetzt B beenden, transferiert Superfetch die Daten von A sofort wieder in den Speicher. A kann daher schneller reagieren.
Readyboost: Diese Technik soll die Zugriffe auf die Auslagerungsdatei beschleunigen. Sie benötigen dafür einen USB-Stick oder anderen Flash-Speicher mit USB-2.0-Schnittstelle und mindestens 256 MB Kapazität. Optimal ist es, wenn Sie auf dem Stick Platz in der Größe des Hauptspeichers reservieren. Um Readyboost zu nutzen, verbinden Sie den Stick mit dem Rechner und klicken in der daraufhin erscheinenden Dialogbox auf „System beschleunigen“. Im nächsten Dialog aktivieren Sie die Option „Dieses Gerät verwenden“ und stellen den zu reservierenden Speicher ein. Den verbleibenden Speicherplatz auf dem Stick nutzen Sie wie gewohnt. Beim Verwalten des Speichers verwendet Vista den USB-Stick als Cache für die Auslagerungsdatei. Wegen der kurzen Zugriffszeiten des Flash-Speichers arbeitet Windows damit schneller.
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